Magomed Abdusalamow (r.) wurde nach seinem Fight gegen Mike Perez ins künstliche Koma versetzt © getty

Knapp zwei Monate nach seinem brutalen Kampf und anschließender Gehirn-OP hat der russische Profiboxer Magomed Abdusalamow das Krankenhaus verlassen und sich in die Reha begeben.

Das teilte sein Promoter Nathan Lewkowicz US-Medien mit.

Sein Schützling könne allerdings noch nicht sprechen oder gehen. Er werde rund drei Monate in der Reha-Klinik bleiben.

Schwergewichtler Abdusalamow hatte am 2. November im New Yorker Madison Square Garden gegen den Kubaner Mike Perez in einer wahren Ringschlacht nach Punkten verloren.

Im Krankenhaus wurde er in ein künstliches Koma versetzt, aus welchem er Ende November erwacht war.

Nach dem Fight im Garden soll er nur unzureichend medizinisch versorgt worden sein.

Der 32-Jährige habe sich daraufhin auf eigene Faust in ein Krankenhaus begeben.

Auf dem Weg dorthin erbrach er mehrmals und verlor bei seiner Ankunft das Bewusstsein.

Die Ärzte diagnostizierten ein Blutgerinnsel im Gehirn und operierten umgehend.

Abdusalamow hatte sich im Kampf zudem eine Hand, die Nase und den Kiefer gebrochen.

Der Vater dreier Töchter, der zuvor alle seine 18 Kämpfe durch K.o. gewonnen hatte, war bereits als ein möglicher Gegner von Weltmeister Wladimir Klitschko gehandelt worden.

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