Box-Weltmacht Kuba hat eine erfolgreiche Premiere in der Weltserie WSB der Amateure gefeiert. Die Staffel der Boxnation Nummer eins, die 116 Medaillen bei Weltmeisterschaften und 67 bei Olympischen Spielen gewonnen hat, beendete den zweitägigen Vergleich bei der Vertretung Mexikos am Freitagabend (Ortszeit) mit einem 7:3-Sieg.

Für Kuba stiegen in Mexiko-Stadt unter anderen die beiden Weltmeister Julio Cesar de la Cruz (Halbschwer) und Lazaro Alvarez (Bantam) sowie Vize-Weltmeister Yasniel Toledo (Leicht) in den Ring.

Prominentester Beobachter des ersten Auftritts der Kubaner in der halbprofessionellen Serie war Ching-Kuo Wu, Präsident der Weltboxföderation AIBA.

"Ich bin sehr froh, Zeuge dieses historischen Vergleichs zu sein. Das ist ein Meilenstein für die AIBA, die WSB und den Boxsport", sagte der Südkoreaner, der für die IOC-Präsidentschaft kandidiert. Profiboxen war in Kuba von Staatschef Fidel Castro 1962 verboten worden.

Deutschlands Box-Amateure treffen in der Vorrunde der Weltserie unter anderem auf Vorjahresfinalist Ukraine. Weitere Gegner in der Gruppe A sind die USA, Argentinien, Italien und Algerien.

Kuba wurde für sein Debüt in der vierten Auflage der WSB gemeinsam mit Titelverteidiger Kasachstan in die Gruppe B gelost. Neben Mexiko sind Aserbaidschan, Polen und Russland die weiteren Kontrahenten der Faustkämpfer aus der Karibik.

Hier gibt's alle News zum Boxen

Weiterlesen