Ehefrau Lonnie Ali hat Gerüchte in britischen Medien dementiert, der Tod des größten Boxers aller Zeiten stünde kurz bevor.

Der Tageszeitung "USA Today" sagte sie Sonntagnacht nach dem Football-Finale um den Super Bowl: "Ich kann euch sagen, dass Muhammad die Ravens angefeuert hat. Er war auch sehr angetan von Beyonce. Er hatte die Augen weit aufgerissen und der Mund stand offen, es geht ihm also gut."

Dazu postete sie über Twitter ein Foto von Muhammad Ali im Trikot der siegreichen Ravens.

Die britischen Zeitungen "The Sun" und "Daily Mail" hatten unter Berufung auf Aussagen von Alis Bruder Rahman berichtet, Muhammad Ali stehe kurz vor seinem Ableben.

"Es könnte Monate dauern oder Tage. Ich weiß nicht, ob es sein letzter Sommer wird. Er ist in Gottes Händen", wird Rahman Ali zitiert.

Lonnie Ali erklärte dazu, das Interview sei kein aktuelles, sondern bereits während der Spiele in London geführt worden. Dieses Thema würde "jedes Jahr um diese Zeit herum" aufkommen. Dies bestätigte auch Ali-Tochter Rasheda Ali-Walsh, die weiter berichtete: "Es ist nur ein Gerücht. Ich habe heute mit ihm gesprochen, es geht ihm gut."

Der 71-jährige Muhammad Ali, mehrmaliger Box-Weltmeister aller Klassen und schillerndste Persönlichkeit der Sportgeschichte, leidet seit vielen Jahren an der Parkinson-Krankheit. Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte Ali im vergangenen Sommer bei den Olympischen Sommerspielen in London. Damals war die Box-Legende schwer gezeichnet.

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