Der britische Schwergewichtler Michael Sprott ist nach seinem Angriff auf den österreichischen Ringrichter Gerhard Sigl für drei Monate gesperrt worden. Dies teilte der zuständige Faustkämpferverband Austria am Mittwoch mit.

Im Kampf gegen den Kasachen Edmund Gerber am vergangenen Wochenende in Bamberg war Sprott in der vierten Runde zu Boden geschickt und daraufhin ausgezählt worden.

Aus Wut über die Entscheidung schubste der 37-Jährige anschließend den Ringrichter zu Boden.

"Da sich Michael Sprott bisher immer als fairer Sportsmann im Ring gezeigt hat und von seiner Seite aus sofort eine Entschuldigung folgte, konnte die Bestrafung nicht höher ausfallen", sagte Sportdirektor Hagen Doering vom Ausrichter Sauerland-Event.

Er fügte an: "Allerdings darf man die Vorbildfunktion in solch einem Fall nicht außer Acht lassen. Somit ist diese Sperre in Ordnung."

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