Marco Huck ist bereit für den Mega-Kampf gegen Box-Weltmeister Wladimir Klitschko. Das Angebot des Ukrainers hat der Cruiser-Gewichtsweltmeister gerne vernommen.

"Na, prima. Ich bin für Klitschko endlich mal eine Herausforderung. Ich habe eine gute Deckung und kann richtig zuschlagen. Ich boxe Wladimir überall, auch auf dem Mond", sagte der 28-Jährige der "Bild".

Klitschkos Manager Bernd Bönte hatte erklärt, dass er sich einen Kampf gegen Huck gut vorstellen könnte. "Huck ist ein interessanter Typ, der sich auch gut verkaufen lässt", so Bönte.

Zuletzt hatte es wieder Kritik an den schwachen Klitschko-Gegnern gegeben. Huck hatte bereits im Februar einen Ausflug ins Schwergewicht unternommen, allerdings gegen den Russen Alexander Powetkin nach Punkten verloren.

Auch Huck ist von der Zugkraft des Mega-Kampfes überzeugt. "Mit diesem Kampf könnte man das Berliner Olympiastadion füllen", sagte Käpt'n Huck. Der gebürtige Serbe mit Wohnsitz Berlin wird zunächst am 3. November seinen Titel im Cruisergewicht gegen den ehemaligen WBA-Champion Firat Arslan in Halle/Westfalen verteidigen.

Bönte machte aber auch klar, dass ein Kampf nur beim Klitschko-Haussender RTL stattfinden könnte. Huck ist bei der Konkurrenz Sauerland unter Vertrag, die ihre Kämpfe in der "ARD" überträgt. Erste Gespräche beider Lager führten zu keinem Erfolg.

Mit dem Kölner Privatsender RTL soll das Klitschko-Lager vor einer Vertragsverlängerung stehen. Mit dem Fight von Witali Klitschko gegen Manuel Charr am 8. September in Moskau war der Kontrakt ausgelaufen.

"Wir gehen davon aus, dass die Vertragsunterzeichnung bis zum Kampf von Wladimir gegen Mariusz Wach am 10. November geschehen ist", sagte Bönte der "Sportbild".

Man habe bereits in vielen Punkten Einigung erzielt. Bisher sollen die Klitschkos 2,5 bis 3,5 Millionen Euro pro Kampf erhalten haben. Der neue Vertrag soll ähnliche Konditionen beinhalten.

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