Box-Idol Henry Maske ist in Berlin mit der Goldenen Sportpyramide ausgezeichnet worden.

Der 48-Jährige nahm den wichtigsten deutschen Sportpreis für das Lebenswerk im Rahmen einer Benefiz-Gala der Stiftung Deutsche Sporthilfe mit 300 geladenen Gästen im Hotel Adlon entgegen.

Maske ist der zweite Boxer nach Max Schmeling, der den mit 25.000 Euro dotierten Preis erhalten hat. Maske wurde 1988 Olympiasieger und war Weltmeister bei den Amateuren und Profis.

"Die Preisträger der Goldenen Sportpyramide waren stets Sportler, die von vielen Menschen bewundert werden. Auch ich habe immer zu diesen Athleten aufgeschaut. Jetzt bin ich selbst Preisträger, das macht mich stolz", sagte Maske.

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere meinte in seiner Laudatio: "Bei allem was Sie gemacht haben, waren Sie immer zuerst Sportler und Athlet. Und Boxen - das war für Sie immer zuerst ein Leistungssport. Ein Leistungssport, den Sie verdammt ernst genommen haben."

Die Goldene Sportpyramide wird seit dem Jahr 2000 vergeben. Erster Preisträger war Springreit-Olympiasieger Hans Günter Winkler. Es folgten u.a. Rosi Mittermaier-Neureuther (2001), Manfred Germar (2003), Roland Matthes (2004), Heiner Brand (2007), Uli Hoeneß (2009) und Katarina Witt (2010).

Maske wurde gleichzeitig mit fünf Sportpersönlichkeiten in die "Hall of Fame des deutschen Sports" aufgenommen, die nun 72 Mitglieder zählt. Dabei handelte es sich um die frühere Hochspringerin Gretel Bergmann-Lambert, Ruder-Olympiasieger und Philosoph Hans Lenk, den ehemaligen Rad-Star Wolfgang Lötzsch sowie Vater und Tochter Henrich Misersky und Antje Harvey.

Am Samstag begeht die Deutsche Sporthilfe im Beisein von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und DOSB-Vize-Präsidentin Christa Thiel im Reichstag die Feierlichkeiten zu ihrem 45. Geburtstag.

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