Vor dem Cruisergewichtskampf zwischen Box-Weltmeister Marco Huck und dem britischen Interims-Champion Ola Afolabi motiviert Fritz Sdunek das erneute Trainerlegenden-Duell mit Ulli Wegner zusätzlich.

"Am Samstag gehen wir als Sieger hervor, dann steht es gegen Ulli 2:1 für mich", sagte Afolabi-Coach Sdunek, der mit Witali Klitschko im Jahr 2000 gegen Wegner und Timo Hoffmann gesiegt hatte, 2007 jedoch mit Khoren Gevor dem Wegner-Schützling Arthur Abraham unterlegen gewesen war.

Zu verbalen Tiefschlägen ließ sich Sdunek auf der Pressekonferenz am Mittwoch aber nicht hinreißen, ganz im Gegenteil: `Ich freue mich, Ulli in der gegenüberliegenden Ringecke zu sehen", sagte der 65-Jährige. Auch Wegner findet es `passend, dass Marcos Herausforderer von meinem alten Freund Fritz trainiert wird".

Derweil hofft Huck am Samstag in Erfurt auf kräftige Unterstützung des Publikums in der Messehalle, in der der 27-Jährige bereits im August 2010 den Amerikaner Matt Godfrey K.o. geschlagen hatte.

"Das Publikum hier hat eine große Affinität zum Boxsport. Deshalb ist es gut, dass die Zuschauer so ein knallhartes Gefecht zu sehen bekommen", sagte Huck.

Auf den Sieger des zweiten Titelkampfes des Abends zwischen WBO-Weltmeister Robert Stieglitz und Nader Hamdan wartet der frühere IBF-Mittelgewichts-Champion Arthur Abraham. Stieglitz möchte davon jedoch noch nichts wissen:

"Ich denke von Kampf zu Kampf. Wenn ich am Samstagabend gewonnen habe, können wir uns gerne über Arthur Abraham unterhalten."

Weiterlesen