Carl Froch gab im März 2002 in London sein Debüt als Profiboxer © getty

Supermittelgewichts-Weltmeister Carl Froch macht mit Herausforderer Mack kurzen Prozess - und will nun eine Super-Six-Revanche.

München - Hinterher gab es für die "Kobra" wieder das obligatorische Küsschen von Freundin Rachael Cordingley, diesmal gehüllt in einen Leoparden-Overall.

Carl Froch hatte es sich zuvor redlich verdient: Ohne jede Mühe verteidigte der britische Supermittelgewichtler seinen Weltmeister-Titel gegen Yusaf Mack 638951 (DIASHOW: Die Kobra und das Model) .

Nicht mal drei Runden brauchte der IBF-Champion, um mit seinem Herausforderer kurzen Prozess zu machen.

Schon in der ersten Runde schickte Froch den US-Amerikaner vor den 9.500 Fans in Nottingham zu Boden, in der Schlussphase des dritten Durchgangs sorgte dann ein heftiger Hieb gegen Macks Brust für den technischen K.o.

"Ich war unter Feuer"

"Ich habe gemacht, was ich machen musste", resümierte Froch hinterher: "Mack hatte keine große Chance heute. Ich habe gebrannt und wenn ich so drauf bin, bin ich unbesiegbar."

Für Froch war es der 30. Sieg im insgesamt 32. Profikampf, der chancenlose Herausforderer Mack hingegen kassierte in seinem 38. Profifight bereits die fünfte Niederlage.

Der 35-Jährige Froch peilt als nächstes ein Rückmatch gegen Mikkel Kessler und Andre Ward an, gegen die er wegen seiner Niederlagen im Super-Six-Turniers noch Rechnungen offen hat - in welchem Froch zuvor Arthur Abraham bezwungen hatte.

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