Voller Stolz überreichten die NFL-Champions Barack Obama eine große Seattle Seahawks-Flagge. © getty images

Beim traditionellen Empfang der NFL-Champions im Weißen Haus zeigte sich Barack Obama von seiner lockeren Seite. Die Stars der Seattle Seahawks mussten sich sogar einige Sprüche auf ihre Kosten gefallen lassen.

Sportfan Barack Obama (52) hat sich beim Besuch der Seattle Seahawks im Weißen Haus mal wieder von seiner besten Seite präsentiert. "Ich habe überlegt, Shermann hier auf das Podium zu bitten. Ihm das Mikrofon zu überlassen, aber wir müssen auch irgendwann wieder gehen", machte sich der US-Präsident ein wenig über den extrovertierten Cornerback Richard Sherman (26) lustig. Die Truppe der Seattle Seahawks zeigte jedoch Humor und lachte mit dem Staatsoberhaupt.

Für den Gastgeber Grund genug, noch einen draufzusetzen: Dass der als notorisch medienscheu geltende Marshawn Lynch (28) der Veranstaltung ferngeblieben sei, bedaure Obama sehr. Schließlich würde er den Umgang des Athleten mit der Presse sehr bewundern. "Ich wollte mir einige Tipps von ihm holen", witzelte der zweifache Vater und erntete wiederum viele Lacher bei den Anwesenden Journalisten und Sportlern.

Doch abseits der kleinen Späße zeigte sich Barack Obama den Seattle Seahawks zu Beginn der Rede persönlich verbunden. "Als ein Mann, der mit dem Namen Barack Obama zum Präsidenten gewählt wurde, bin ich fest mit den Außenseitern verankert", verweist der Demokrat auf die Underdog-Stellung der Seahawks vor dem Finale und zollt seinen Respekt vor der Leistung des Teams.

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