Heiko Westermann: Zurücklehnen und ausspannen. © Getty Images/Bongarts

Die Horrorsaison des HSV ist beendet - mit einem Happy End. Heiko Westermann fasste seine Gefühle anschließend mit viel Pathos zusammen. Er sei reif für einen ausgiebigen Urlaub.

HSV-Verteidiger Heiko Westermann (30) gehört zu den am schärfsten kritisierten Spielern der Rothosen. Kaum ein HSV-Profi muss dermaßen viel Spott auch von den gegnerischen Fans ertragen.  Neben Rafael van der Vaart ist bzw. war der Abwehrspieler wegen seiner teils unterdurchschnittlichen Leistungen auf dem Rasen das Gesicht des Beinahe-Untergangs des Bundesliga-Dinos. Kein Wunder, dass der frühere Nationalspieler froh ist, endlich einen Strich unter die Saison ziehen zu können.

"Ich bin weg, auf einem anderen Planeten", sagte Heiko Westermann in der "ARD". Wie es ihm geht, schilderte 'HW4' im "Hamburger Abendblatt": "Ich bin leer, ich bin tot." Es sei viel leichter, mit positivem als mit negativem Druck umzugehen. "Nach dem Spiel ist der Zeitpunkt gekommen zu sagen: Ihr könnt mich alle mal", erklärte ein sichtlich entkräfteter Westermann.

Der HSV hätte in dieser Saison nicht viel zu feiern gehabt. Nach dem Flug nach Hause und ein paar Bier geht es für Westermann endlich in den Urlaub, in dem er nichts mehr sehen oder hören möchte. Der Innenverteidiger muss einmal richtig ausspannen. "Noch so eine Saison ertrage ich nicht, sonst bin ich selbstmordgefährdet", zitiert das "Hamburger Abendblatt" den ehemaligen HSV-Kapitän.

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