Magic Johnson musste sich wieder einige unangebrachte Äußerungen von Donald Sterling anhören. © Getty Images/NBA

Was als Entschuldigung im TV geplant war, ging für Donald Sterling nach hinten los. Opfer seiner Hasstiraden: Magic Johnson - mal wieder. Der Noch-Besitzer der Los Angeles Clippers scheint sich auf die NBA-Legende eingeschossen zu haben.

Eigentlich war alles angerichtet. Der TV-Sender CNN gab Donald Sterling (80) die Gelegenheit, sich unter anderem bei Magic Johnson (54) zu entschuldigen und seinen Ruf - zumindest ansatzweise - wieder reinzuwaschen. Diese Chance hat Sterling kläglich vertan.

Nachdem der Milliardär eingangs des Interviews fast beiläufig "Ich bin kein Rassist" sagte, sorgte er erneut für Fassungslosigkeit. Zur Zielscheibe wurde abermals Magic Johnson (54). "Er hat Aids!", raunte Sterling den Moderator an, der auf die sportlichen und gesellschaftlichen Errungenschaften des NBA-Champions eingegangen war.

Donald Sterling weiter: "Er tut so heilig. Er hat mit jeder Frau in jeder Stadt in Amerika geschlafen und hat Aids." Doch damit nicht genug: "Ich helfe gerne Minoritäten. Was hat er schon getan? Könnt ihr mir das sagen?", polterte Sterling. "Er sollte sich schämen." Magic Johnson sei schlicht kein Vorbild für Kinder.

Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Magic Johnson selbst meldete sich per Twitter zu den jüngsten Ausführungen von Donald Sterling zu Wort. Die Basketballlegende ist in der nächsten Ausgabe von Cooper Johnsons Sendung eingeladen und bat darum, über die Playoffs zu sprechen: "Nach dieser Woche, kein Sterling-Talk mehr."

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