Auf dem Papier sind Shelly und Donald Sterling momentan noch verheiratet, doch das könnte sich bald ändern. © getty images

Ein Paar sind Donald Sterling und seine Frau Shelly schon einige Zeit nicht mehr. Doch nun setzt sich die Unternehmergattin intensiv mit einer möglichen Scheidung auseinander. Von den L.A. Clippers möchte sie sich jedoch auf keinen Fall trennen.

Der Rassismus-Skandal um Donald Sterling (80) und die Los Angeles Clippers ist nicht das Einzige, dem sich der Unternehmer momentan stellen muss. In einem Interview mit ABC kündigte seine Noch-Ehefrau Shelly (80) an, dass sie sich "vielleicht" von ihrem Ehemann scheiden lassen möchte.

Was ihr allerdings keine Ruhe lässt, ist tatsächlich etwas ganz anderes: Sollte Donald Sterling von der NBA zum Verkauf der L.A. Clippers gezwungen werden, würde sie "mit aller Macht" dafür kämpfen, dass sie ihren Status als Mitbesitzerin des Teams nicht verliert. 50 Prozent der Anteile hält die Ehefrau des Finanzmagnaten in eigener Hand. "Ich bin bei dem Team seit 33 Jahren, in den guten und auch in den schlechten Zeiten", erklärt Shelly Sterling ihre tiefe Verbundenheit.

Die Aussicht, durch die Bestrafung ihres Mannes ihren Anteil zu verlieren, habe sie sehr geschockt. "Aber ich weiß nicht, warum ich für seine Taten bestraft werden soll", sagte sie im Gespräch mit Moderatorin Barbara Walters (84).

Ein Sprecher der NBA hatte gegenüber dem Sender erklärt, dass bei einem erzwungenen Verkauf auch die anderen Eigner automatisch betroffen wären - die Frau von Donald Sterling soll allerdings schon einen Anwalt eingeschaltet haben.

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