Barack Obama freut sich mit dem gedrafteten Michael Sam und hofft auf eine Signalwirkung. © Twitter/MikeSamFootball, Getty Images

Anfang Februar hatte Michael Sam als erster Profi-Footballer seine Homosexualität öffentlich gemacht, jetzt hat er auch endlich einen NFL-Verein. Die St. Louis Rams drafteten ihn - und US-Präsident Barack Obama ist begeistert.

Die aktuelle Berücksichtigung von Michael Sam (24) im NFL-Draft durch die St. Louis Rams empfindet Barack Obama (52) "als einen wichtigen Schritt vorwärts", heißt es laut abc News in einer offiziellen Mitteilung des weißen Hauses.

Nach Meinung des US-Präsidenten würden Schwule und Lesben nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in anderen Bereichen "jeden Tag beweisen, dass man sie für das beurteilen sollte, was sie machen und nicht dafür, wer sie sind".

Ein fairer und vorurteilsfreier Umgang miteinander scheint der Appell des Staatsmannes zu lauten. Kein Wunder, dass Barack Obama daher neben Michael Sam auch die St. Louis Rams und die gesamte Liga zu dieser Entscheidung beglückwünschte.

Im Vorfeld war in den USA viel diskutiert worden, ob der Linebacker nach seinem Outing Anfang des Jahres in einer NFL-Umkleidekabine akzeptiert werden würde. Die Antwort scheint darauf "Ja" zu lauten.

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