Die Jugend von Michael Jordan wurde anscheinend stark vom Ku-Klux-Klan geprägt. © getty images

Im Zuge des Skandals um Donald Sterling hatte Michael Jordan schnell öffentlich den Ausschluss des Clippers-Besitzers aus der NBA gefordert. In seiner neuen Biografie "Michael Jordan: The Life" ist nun zu lesen, dass der Hall of Famer einst selbst rassistische Tendenzen hatte.

Seine Jugendzeit verbrachte Michael Jordan (51) in einem ländlichen Teil North Carolinas- wo damals der Ku-Klux-Clan einen großen Einfluss hatte. Diese Tatsache ging auch an dem damaligen Schüler nicht spurlos vorbei. Für seine vor Kurzem veröffentlichte Biografie "Michael Jordan: The Life" berichtete Michael Jordan Autor Roland Lazenby: Auch er war in seiner Jugend durchaus rassistisch veranlagt.

Nachdem eine Mitschülerin ihn im Jahre 1977 mit dem "N-Wort" beschimpfte, habe er mit einer "Soda" nach ihr geworfen. "Ich habe zu der Zeit wirklich rebelliert. Ich betrachtete mich zu der Zeit als Rassist. Im Grunde war ich gegen alle weißen Menschen", wird Michael Jordan laut "NBC News" in seiner Biografie zitiert. Deren Autor Lazenby bringt für die Haltung des jungen Jordans Verständnis auf.

Er sieht diese Wut vor allem im Zusammenhang mit dem damals sehr aktiven Ku-Klux-Klan: "Ich bin hunderte Male in North Carolina gewesen und genieße es immer sehr, aber North Carolina war ein Staat, der mehr Clan-Mitglieder hatte, als die restlichen südlichen Staaten zusammen", erklärte er "Sports Illustrated".

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