Die dreimalige Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften der Behindertensportler den Titel über 100 Meter Rücken gewonnen.

In der Klasse S7 gelang der Schleswig-Holsteinerin am Donnerstagabend (Ortszeit) in 1:23,99 Minuten die Bestzeit. Sie holte ihr erstes Gold bei den Titelkämpfen in Montréal.

Dabei hatte die 43-Jährige, die im Rollstuhl sitzt, in der Vorbereitung mit Schulterproblemen und einer Erkältung zu kämpfen gehabt.

Die ebenfalls dreimalige Paralympics-Siegerin Daniela Schulte sicherte sich mit Silber über 100 Meter Freistil ihre dritte Medaille.

Wie über die 100 Meter Rücken musste sich die blinde Athletin aus Berlin in der Startklasse S11 nur Mary Fisher geschlagen geben. Über 400 Meter Freistil hatte Schulte tags zuvor die Neuseeländerin noch bezwungen und ihren 15. WM-Titel geholt.

Die sehbehinderte Elena Kramzow vom BVSV Nürnberg gewann nach ihrem Titel über 100 Meter Brust in der Startklasse S13 über 50 Meter Brust die Bronzemedaille.

Sie schwamm in 29,21 Sekunden persönliche Bestzeit. Die Berlinerin Verena Schott sicherte sich in der Klasse SM6 über 200 Meter Lagen die Silbermedaille.

Nach vier Wettkampftagen haben die deutschen Schwimmer damit viermal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze gewonnen.

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