Die deutschen Schwimmerinnen haben zum Auftakt der Weltmeisterschaft der Behindertensportler im kanadischen Montréal zwei Medaillen gewonnen.

Die dreimalige Paralympics-Siegerin Daniela Schulte musste sich am Montagabend (Ortszeit) über 100 Meter Rücken nur der Neuseeländerin Mary Fisher geschlagen und holte Silber.

Die stark sehbehinderte Berlinerin, die eine leichte Knieverletzung hat, schwamm in 1:20,69 Minuten 38 Hundertstelsekunden langsamer als die Siegerin.

Bronze über 100 Meter Freistil sicherte sich die ebenfalls sehbehinderte Maike Naomi Schnittger. Durch Probleme an der Wende geriet sie etwas ins Hintertreffen, kämpfte sich auf den zweiten 50 Metern aber wieder heran und belegte am Ende mit Saisonbestzeit von 1:02,79 Minuten den dritten Platz.

Elena Krawzow wurde über 200 Meter Lagen mit persönlicher Bestzeit von 2:41,63 Minuten Vierte. Sie verbesserte dabei ihre persönliche Bestzeit von den deutschen Meisterschaften um mehr als 3,5 Sekunden.

Verena Schott belegte über 400 Meter Freistil Platz sechs. Daniel Simon kam über 100 Meter Freistil als Siebter ins Ziel. Noch bis Sonntag kämpfen über 650 Sportler und Sportlerinnen um die Medaillen.

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