Sir Philip Craven, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), hat sich zutiefst "schockiert" über das Drama um den einstigen Vorzeige-Athleten Oscar Pistorius gezeigt.

"Wir reden über eine furchtbare Tragödie, aber die paralympische Bewegung lebt, und sie ist wohlauf", sagte Craven.

Der sechsmalige Paralympics-Sieger Pistorius aus Südafrika soll in Pretoria seine Freundin ermordet haben.

Craven kündigte an, allen nationalen paralympischen Komitees einen Brief zu schreiben. "Ich werde sie über die emotionale Achterbahnfahrt der vergangenen Tage informieren - und wiederholen, dass das Momentum der Spiele von London dennoch weiterhin bestehen wird", sagte Craven.

Der beidseitig beinamputierte Pistorius war in London bei den olympischen Sommerspielen gestartet. Er erreichte das Halbfinale über 400 m.

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