Tischtennis-Ass Jochen Wollmert und Leichtathletin Birgit Kober sind Deutschlands Behindertensportler des Jahres 2012.

Als Mannschaft des Jahres wurden am Samstagabend im Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln wie im Vorjahr die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen geehrt.

Der fünfmalige Paralympics-Champion Wollmert (48), der mit seinen versteiften Handgelenken praktisch nur Rückhand spielen kann, hatte bei den Weltspielen für Behindertensportler in London sein drittes paralympisches Einzelgold geholt.

In der Schlusswahl setzte sich Wollmert gegen die in London ebenfalls mit Gold dekorierten Leichtathleten Heinrich Popow (100 m) und Markus Rehm (Weitsprung/beide Leverkusen) durch.

Die 41-jährige Kober, die wegen eines Behandlungsfehlers im Rollstuhl sitzt, hatte bei den Paralympics sowohl im Speerwurf als auch im Kugelstoßen jeweils mit Weltrekord die Goldmedaille gewonnen.

Die Leverkusenerin behauptete sich in der Abstimmung gegen die Schwimmerinnen Kirsten Bruhn (Neumünster) und Daniela Schulte (Berlin), die beide in London eine Goldmedaille gewonnen hatten.

Die Rollstuhlbasketballerinnen setzten sich gegen das Männerteam der Sitzvolleyballer und den gemischten Ruder-Vierer durch. Nach ihrer paralympischen Goldmedaille hatten die Rollstuhlbasketballerinnen schon die Wahl zu den deutschen Sportlern des Monats September gewonnen. Die Sitzvolleyballer hatten in London Bronze, das Ruder-Team Silber gewonnen.

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