Die deutschen Beachvolleyball-Meisterinnen Katrin Holtwick und Ilka Semmler haben beim Heim-Grand-Slam in Berlin das Endspiel erreicht.

Das topgesetzte Duo aus Essen gewann im Halbfinale gegen das US-Duo Jennifer Fopma/Brooke Sweat mit 2:1 (21:17, 16:21, 15:10). Im Finale trafen die EM-Vierten am Nachmittag auf Lima/Talita aus Brasilien.

"Der Heimvorteil ist ein großer Segen für uns, das beflügelt ungemein", sagte Semmler, die mit ihrer Partnerin zum zweiten Mal ein Grand-Slam-Finale erreichte. 2011 hatten Holtwick/Semmler das Endspiel in Peking verloren, bei den Frauen gab es bisher noch nie einen deutschen Grand-Slam-Sieg.

"Für uns ist es das schönste Turnier des Jahres. Deswegen freuen wir uns sehr, dass wir um den Sieg spielen", sagte Holtwick.

Knapp eine Woche nach ihrer EM-Bronzemedaille waren auf dem Gelände der Berliner Waldbühne zuvor Laura Ludwig und Kira Walkenhorst (Hamburg) im Viertelfinale ausgeschieden. Die Stuttgarterinnen Karla Borger und Julia Sude hatten es nicht über das Achtelfinale hinaus geschafft.

Im Finale der Männer feierte das brasilianische Duo Evandro/Vitor Felipe seinen ersten Sieg auf der World Tour mit einem 2:1 (21:23, 21:13, 15:10) gegen die Russen Konstantin Semenow/Wijatscheslaw Krasilnikow. Die letzten deutschen Hoffnungsträger waren bereits am Freitag gescheitert:

Die topgesetzten WM-Dritten Jonathan Erdmann/Kay Matysik (Berlin) schieden im Achtelfinale aus, für die Hamburger Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif war der Heim-Grand-Slam im Viertelfinale beendet.

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