Olympiasieger Julius Brink traut den deutschen Meistern Jonathan Erdmann und Kay Matysik den Titelgewinn bei der Beachvolleyball-EM in Klagenfurt/Österreich zu: "Momentan sind sie es, die die Fahnen hochhalten", sagte Brink dem Sportradiosender SPORT1.fm. "In unserer Sportart spielen so viele Faktoren eine Rolle, um ganz oben zu stehen, aber es würde mich nicht wundern, wenn die beiden es schaffen."

Am Donnerstag blieben die WM-Dritten Erdmann/Matysik in Klagenfurt beim 2:0 gegen die Österreicher Daniel Müllner/Jörg Wutzl in ihrer zweiten Partie ohne Satzverlust, zum EM-Auftakt hatte sich das deutsche Duo mit 2:0 (21:18, 21:19) gegen die Niederländer Jon Stiekema und Christiaan Varenhorst durchgesetzt. Zu den Favoriten zählt Brink unter anderem die Konkurrenten aus Italien und Polen. Bei den Frauen rechnet der frühere Partner von Jonas Reckermann dem topgesetzten Duo Katrin Holtwick/Ilka Semmler aus Essen gute Chancen aus.

Der Olympiasieger selbst indes muss auf einen Start in Österreich verzichten, Brink kämpft noch immer mit einem Muskelfasserriss sowie Hüftproblemen, die ihn schon seit mehreren Wochen außer Gefecht setzen. Im Gegensatz zu den letzten Turnieren verzichtet auch sein Partner Sebastian Fuchs darauf, mit einem Interimspartner an den Start zu gehen.

Einen konkreten Zeitpunkt für sein Comeback möchte Brink derzeit nicht wagen: "Es ist schwer zu sagen, ich habe jetzt nicht versucht, mich von Turnier zu Turnier zu schleppen, sondern versuche, in der Reha mein Bestes zu geben, um möglichst schnell wieder auf dem Platz zu stehen."

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