Katrin Holtwick und Ilka Semmler müssen weiter auf ihren ersten Sieg bei einem Turnier der Grand-Slam-Serie warten.

Das deutsche Beachvolleyball-Duo verlor in Peking das Halbfinale gegen Larissa Franca/Juliana Felisberta Da Silva aus Brasilien mit 0:2 (18:21, 17:21), erreichte mit Platz vier aber das beste Saisonresultat.

Den Turniersieg und umgerechnet 32.000 Euro Prämie sicherten sich die brasilianischen Weltmeisterinnen.

Die Reise in die chinesische Hauptstadt hat sich für Holtwick/Semmler dennoch gelohnt: Mit dem Einzug in die Vorschlussrunde festigte das Essener Duo seine Position als nationale Nummer zwei hinter Sara Goller/Laura Ludwig und hat somit beste Chancen, unter die Top 16 der Weltrangliste zu kommen und sich das Ticket für die Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) zu sichern.

Die Vizeeuropameisterinnen von 2010 bekamen für ihren vierten Platz 560 Punkte und bauten ihren Vorsprung auf Jana Köhler und Julia Sude weiter aus.

Die Hamburgerinnen waren bereits in der ersten K.o.-Phase gescheitert.

Bei den Männern verpassten Jonathan Erdmann/Kay Matysik nach starken Auftritten das Halbfinale. Die Berliner verloren im Viertelfinale 0:2 (18:21, 18:21) gegen das italienische Duo Nicolai Paolo/Daniele Lupo, konnten als Turnier-Fünfter im Kampf um einen Olympia-Platz aber ihren Vorsprung gegenüber David Klemperer/Eric Koreng (Kiel) ausbauen.

Klemperer/Koreng, derzeit Deutschlands Nummer drei, scheiterten bereits in der Vorrunde.

Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif (Hamburg), beendeten das Turnier nach der 1:2-Niederlage (19:21, 21:16, 11:15) im Achtelfinale gegen Jake Gibb/Sean Rosenthal (USA) auf Rang neun.

Turniersieger wurden Reinder Nummerdor/Richard Schull (Niederlande) durch ein 2:0 (21:11, 21:16) im Finale gegen Nicolai/Lupo. Im Spiel um Platz drei setzten sich die Brasilianer Emanuel/Alison mit 2:0 (21:13, 21:16) gegen Gibb/Rosenthal durch.

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