Malcolm Delaney (l.) und der FC Bayern verpassten den Sieg nut knapp © getty

Bayern München hat in der Euroleague eine Sensation nur hauchdünn verpasst und muss um die Teilnahme an der Zwischenrunde zittern.

Der Tabellenführer der Basketball-Bundesliga verlor am Donnerstag gegen Titelverteidiger Olympiakos Piräus 103:105 (50:59) und kassierte damit die vierte Niederlage in der Königsklasse in Folge.

Das Team von Trainer Svetislav Pesic belegt mit elf Zählern Rang vier in der Gruppe C und kämpft mit den punktgleichen Unicaja Malaga aus Spanien und den Italienern von Montepaschi Siena um den wichtigen vierten Gruppenplatz.

Die Münchner zeigten sich nach den Niederlagen gegen Siena, Stelmet Zielona Gora (Polen) und dem türkischen Meister Galatasaray Istanbul unbeeindruckt.

Vor 6700 Zuschauern und unter den Augen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Bastian Schweinsteiger hielt der Gastgeber lange gut mit. Vor allem Heiko Schaffartzik und Lucca Staiger hielten die Münchner mit insgesamt sieben verwandelten Dreipunktwürfen im Spiel.

Doch die erfahrenen Griechen um Stratos Perperoglu verteidigten die Führung in der hektischen Schlussphase mit Glück und Geschick.

Am kommenden Donnerstag treten die Bayern in Malaga an (20.45 Uhr) und können dort einen großen Schritt in Richtung Zwischenrunde machen.

Bayern München - Olympiakos Piräus 103:105 (50:59). - Beste Werfer: Delaney (22), Schaffartzik (21), Bryant (16), Savovic (11) für München - Perperoroglou (25), Spanoulis (24), Dunston (13), Sloukas (11), für Piräus. - Zuschauer: 6700 (ausverkauft)

Weiterlesen