Für die deutschen Vertreter Brose Baskets Bamberg und ALBA Berlin hat es am 6. Spieltag der Euroleague zwei Niederlagen gesetzt.

Den Brose Baskets blieb die große Sensation verwehrt. Nach den beiden Siegen gegen Vilnius und Belgrad musste sich das Team von Head Coach Chris Fleming vor heimischer Kulisse dem FC Barcelona mit 66:86 (42:47) geschlagen geben.

Dabei präsentierten sich die Franken weitaus entschlossener als bei der 60:72-Niederlage gegen die Katalanen zum Auftakt der Gruppenphase, konnte die Partie in der ersten Halbzeit ausgeglichen gestalten, durch ein 17:11 im dritten Viertel zog Barcelona dann aber vorentscheidend davon.

Der Deutsche Meister und Pokalsieger zeigte sich physisch wie erwartet präsent, wodurch ein Rebound-Verhältnis von 32:31 für die Bamberger zu Buche stand.

Die außerordentliche Trefferquote der Katalanen, die 67 Prozent ihrer Würfe versenkten, brach den Brose Baskets das Genick.

Beim spanischen Meister überzeugten Pete Mickeal mit 17 Zählern und Erazem Lorbek (14). Flügelspieler Juan Carlos Navarro steuerte seinerseits 13 Punkte bei. In Reihen der Brose Baskets überzeugten Small Forward Bostjan Nachbar mit 18 Punkten und acht Rebounds, Sergerio Gibson erzielte 12 Punkte.

Die Bamberger belegen mit nunmehr zwei Siegen und vier Niederlagen weiterhin den vierten Rang in der Gruppe D, der zum Einzug in die Runde der letzten 16 reichen würde.

ALBA unterlag beim Rückrundenauftakt Montepaschi Siena mit 73:75 (34:39), gegen die die Berliner noch zum Auftakt mit dem Erfolg in Italien für eine große Überraschung gesorgt hatten.

In der heimischen Halle lag die Truppe von Coach Sasa Obradovic bereits kurz vor Ende des dritten Viertels mit 13 Punkten im Rückstand, ging zwei Minuten vor Schluss mit 73:70 in Führung, kassierte dann aber 14 Sekunden vor Schluss das 73:75.

Den letzten Wurf vergab Zach Morley mit der Schlusssekunde.

In der Gruppe B liegt ALBA auf weiterhin auf Platz vier, punktgleich mit dem Fünften Chalon, das beim polnischen Meister Gdynia mit 76:70 gewann.

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