Der griechische Spitzenklub Olympiakos Piräus hat zum ersten Mal die Euroleague gewonnen.

Beim Final-Four-Turnier in Istanbul setzte sich der Außenseiter im Finale in letzter Sekunde mit 62:61 (20:34) gegen den russischen Meister ZSKA Moskau durch.

Piräus lag lange klar zurück und entschied das Spiel erst eine Sekunde vor der Schlusssirene durch einen Korb von Georgios Printezis für sich.

Kostas Papanikolaou war vor 15.550 Zuschauern mit 18 Punkten bester Werfer der Griechen, die sich im Halbfinale gegen den zweimaligen Euroleague-Sieger FC Barcelona durchgesetzt hatten.

ZSKA, ebenfalls zweimaliger Titelgewinner, hatte das Endspiel durch einen Sieg über Titelverteidiger Panathinaikos Athen erreicht.

Piräus setzte sich zum zweiten Mal die europäische Krone auf. Den Europapokal der Landesmeister, Vorgänger-Wettbewerb der im Jahr 2000 eingeführten Euroleague, hatte der Klub 1997 gewonnen.

Der deutsche Meister Brose Baskets Bamberg war bereits in der Gruppenphase gescheitert, durfte sich aber immerhin für Kyle Hines freuen. Der Amerikaner war vor der Saison aus Franken nach Piräus gewechselt und holte jetzt den Titel.

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