ALBAs Zach Morley (M.) erzielte gegen Malaga fünf Punkte © getty

Die Berliner halten lange gegen Unicaja Malaga mit, in der entscheidenden Phase ist der spanische Ex-Meister aber eiskalt.

München/Malaga - ALBA Berlin hat in der Euroleague eine Überraschung verpasst und im vierten Spiel die zweite Niederlage kassiert.

Der frühere deutsche Serienmeister unterlag beim spanischen Topklub Unicaja Malaga nach harter Gegenwehr mit 62:67 (34:29). ALBA ließ im zweiten Viertel nur sieben Punkte zu und erkämpfte sich so die Halbzeitführung.

Bester Werfer der Berliner war Deon Thompson mit 17 Punkten, für Malaga steuerte Earl Calloway 14 Zähler bei.

Entscheidung durch Williams

Nach steten Führungswechseln in den ersten 30 Minuten setzten sich die Spanier zu Beginn des Schlussviertels auf sechs Punkte ab.

Zwar brachte das Duo Heiko Schaffartzik/Deon Thompson den Hauptstadtklub mit 51:50 erneut in Front, durch zahlreiche Ballverluste und Fehlwürfe von der Freiwurflinie geriet ALBA aber wieder ins Hintertreffen.

Marcus Williams sorgte mit einem Dreier ins Gesicht von DaShawn Wood 31 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung.

Durch die Niederlage fiel der Hauptstadtklub hinter Malaga auf Platz drei der Gruppe B zurück. Spitzenreiter bleibt der 50-malige israelische Meister und Mitfavorit Maccabi Tel Aviv, der mit einem 93:62 gegen Asseco Prokom Gdynia auch sein viertes Spiel gewann (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Das Spiel im Stenogramm:

Unicaja Malaga - ALBA Berlin 67:62 (22:16 7:18 18:9 20:19)Beste Werfer: Calloway (14), Simon (12), Lima (9), Urtasun (9), Gist (7), Zoric (7), Wiliams (6), Vazquez (2), Dragic (1) für MalagaThompson (17), Schaffartzik (14), Idbihi (6), Avdalovic (6), Morley (5), Schultze (4), Djedovic (4), Miralles (4), Wood (2) für BerlinZuschauer: 6300

Bamberg gegen Vilnius Rytas

In der Gruppe D hofft der Deutsche Meister Brose Baskets Bamberg auf den ersten Erfolg.

Nach drei Niederlagen gegen die Topfavoriten FC Barcelona, Besiktas Istanbul und ZSKA Moskau rangieren die Franken derzeit auf dem sechsten und letzten Platz.

[kaltura id="0_6n1tyvri" class="full_size" title="Bamberg verliert in Moskau"]

Gegen Vilnius Rytas (ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) soll es in der "Frankenhölle" nun zu den ersten Punkten reichen, um damit auch die Minimalchance auf die Top-16-Runde zu wahren.

"Ich denke, die Bamberger wollen die eigenen Fans und vor allem auch sich selbst nicht enttäuschen", sagte Femerling: "Immerhin reden wir hier über die Euroleague. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass sie alles versuchen werden, um dieses Spiel zu gewinnen."

Und das ist in den Augen des Rekordnationalspielers auch möglich.

Femerling glaubt an Bamberg

Aufgrund der Bamberger Heimstärke sieht Femerling das Fleming-Team auch "nicht als Außenseiter".

"Schon gegen Moskau haben sie sich sehr gut verkauft und die Partie lange offen gehalten. Und da waren sie meiner Meinung nach noch nicht mal am Limit", meinte Femerling.

Und er fügte hinzu: "Wenn sie ihre Abstimmung in der Verteidigung noch etwas verbessern, können sie gegen Vilnius durchaus gewinnen."

Bambergs Guard Sergerio Gipson weiß auch schon wie: "Unser Schlüssel zum Erfolg ist unsere Verteidigung. Entscheidend für unsere Spiele ist, dass wir uns als defensive Einheit präsentieren."

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