Julius JenkinsEWE Baskets Oldenburg
© imago

Der deutsche Basketball-Vizemeister EWE Baskets Oldenburg hat den Einzug in die Zwischenrunde des Eurocups in letzter Sekunde verpasst.

Im finalen Gruppenspiel unterlagen die Niedersachsen in einem umkämpften Spiel 84:90 (41:46), eine Niederlage mit weniger als fünf Punkten Differenz hätte Oldenburg zum Weiterkommen gereicht.

Bis kurz vor Spielende hatte das Team von Trainer Sebastian Machowski die nächste Runde dicht vor Augen gehabt - durch den Sieg von Cedevita Zagreb gegen Elan Chalon (75:71) hätte Oldenburg eine knappere Niederlage verkraften können.

Mit der Schlusssirene erhöhte Bilbaos Alex Mumbru jedoch auf den Endstand und riss Oldenburg aus allen Träumen. Die enttäuschten Oldenburger hatten in Julius Jenkins (20 Punkte) ihren erfolgreichsten Schützen, Mumbru war bester Werfer bei den Spaniern (22).

Ratiopharm Ulm verspielte überraschend den Sieg in der Gruppe C. Gegen Schlusslicht Cimberio Varese aus Italien unterlagen die Ulmer zum Abschluss der Vorrunde 75:86 (33:38), sind aber dennoch für die Zwischenrunde qualifiziert.

Die bereits gescheiterten Telekom Baskets Bonn verabschiedeten sich mit einem hart erkämpften Erfolg aus dem Eurocup. Gegen die Italiener von Virtus Rom setzten sich die Rheinländer 96:88 (83:83, 48:37) nach Verlängerung durch.

Die ebenfalls schon ausgeschiedenen Artland Dragons aus Quakenbrück mussten sich dagegen Basketball Nymburk aus Tschechien 58:77 (25:46) geschlagen geben und kassierten die achte Niederlage im zehnten Spiel.

ALBA Berlin, Sieger der Gruppe D, kam gegen Belfius Bergen aus Norwegen zu einem mühelosen 86:48 (39:24). Für den früheren deutschen Serienmeister war es der achte Erfolg in der Eurocup-Gruppenphase.

Weiterlesen