Traditionsklub TBB Trier und Aufsteiger Crailsheim Merlins müssen im Kampf um eine Lizenz für die kommende Saison in der Beko BBL nachsitzen. Bei beiden Vereinen sei die Erteilung mit einer Bedingung verbunden, teilte die BBL am Mittwochabend mit. Ansonsten würden die beiden Klubs "nicht mitspielen können".

In Crailsheim, das sein Hallenproblem lösen muss, wurde dennoch der Aufstieg gefeiert. "Wir haben es geschafft" und "Beko-BBL, Baby! " schrieben die Merlins auf ihrer Facebook-Seite.

Trier und Crailsheim können gegen die Bedinung innerhalb der nächsten drei Tage Berufung einlegen, der Lizenzligaausschuss hätte dann 14 Tage Zeit für die Bewertung des Einspruchs.

Mit Auflagen erhielten medi bayreuth, Phoenix Hagen, Walter Tigers Tübingen und Aufsteiger BG Göttingen die Lizenz. Die übrigen Erstligisten erhielten die Lizenz ohne Einschränkung.

"Die Klubs haben hervorragende Arbeit geleistet, sodass die beiden Gremien sehr zügig die Unterlagen bewerten konnten", sagte der Vorsitzende des Lizenzligaausschusses, Dr. Thomas Braumann (Bremen).

Insgesamt befindet sich die Liga laut BBL weiter auf Wachstumskurs. Die 18 Klubs werden die Saison mit einem voraussichtlichen Gesamtumsatz von mehr als 88 Millionen Euro abschließen.

Im vergangenen Jahr lag der Gesamtumsatz noch bei 86,6 Millionen Euro.

Die Lizenzvergabe in der Überischt:

Lizenz ohne Auflage: Brose Baskets Bamberg, ALBA Berlin, Telekom Baskets Bonn, New Yorker Phantoms Braunschweig, Eisbären Bremerhaven, FC Bayern München, Artland Dragons, MHP RIESEN Ludwigsburg, Mitteldeutscher BC, EWE Baskets Oldenburg, Fraport Skyliners Frankfurt, ratiopharm Ulm und RASTA Vechta (abgestiegen)

Lizenz mit Auflage: medi bayreuth, BG Göttingen (Meister ProA), Phoenix Hagen, WALTER Tigers Tübingen, s.Oliver Baskets (abgestiegen)

Bedingung zu erfüllen: Crailsheim Merlins (Vizemeister ProA), TBB Trier

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