Die Würzburger Spieler müssen den bitteren Gang in die zweite Liga antreten © imago

Die s.Oliver Baskets Würzburg sind aus der BBL abgestiegen.

Der frühere Klub des deutschen Superstars Dirk Nowitzki verlor am letzten Hauptrundenspieltag das Fernduell mit den Walter Tigers Tübingen und muss drei Jahre nach der Rückkehr ins Oberhaus gemeinsam mit Rasta Vechta den Gang in die zweitklassige ProA antreten.

Würzburg gewann zwar klar mit 71:62 (44:41) gegen medi Bayreuth, konnte in der Tabelle durch den gleichzeitigen 105:86 (47:47)-Erfolg der Tübinger über Phoenix Hagen den 17. Platz nicht verlassen.

Während die Enttäuschung in Würzburg riesig war, jubelten die Tübinger ausgelassen.

Nach einem total missglückten Start (0:9) legten die Walter Tigers ihre Nervosität ab und lieferten sich mit den Hagenern ein spannendes Duell.

Erst im letzten Viertel erspielten sich die Gastgeber einen Vorsprung und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.

"Wir werden feiern und uns einfach freuen", sagte Forward Nils Mittmann bei SPORT1.

Bester Werfer war Jonathan Wallace (25 Punkte.).

Hauptrundensieger Bayern München (1.) gewann 83:76 (38:32) bei den Phantoms Braunschweig und trifft im Play-off-Achtelfinale auf die MHP Riesen Ludwigsburg (8.), die 79:91 (40:51) bei den EWE Baskets Oldenburg (4.) verloren.

Schon zuvor hatte festgestanden, dass es der Vizemeister mit den Telekom Baskets Bonn (5.) zu tun bekommt.

Die Bonner kassierten bei Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg (2.) ein 68:88 (29:39).

Die Franken spielen somit gegen die Artland Dragons (7.). Pokalsieger Alba Berlin (3.) muss sich in der ersten best-of-five-Serie der Meisterrunde mit ratiopharm Ulm (6.) auseinandersetzen.

Die K.o.-Runde beginnt am 10. Mai.

Die Playoff-Partien im Überblick:

Bayern München - MHP Riesen Ludwigsburg

Brose Baskets Bamberg - Artland Dragons

Alba Berlin - ratiopharm Ulm

EWE Baskets Oldenburg - Telekom Baskets Bonn

Weiterlesen