Trainer Chris Fleming führte die Brose Baskets in der vergangenen Saison zum Meistertitel in der BBL © getty

Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg ist in der Beko Basketball-Bundesliga vorerst der letzte ernsthafte Jäger von Spitzenreiter Bayern München.

Durch einen 61:49 (25:31)-Erfolg im Franken-Derby bei den Baskets Würzburg verkürzte der Meister seinen Rückstand auf den Tabellenführer wieder auf vier Punkte, nachdem München schon am vergangenen Donnerstag durch ein 87:70 gegen Ulm vorgelegt hatte.

Im Gegensatz zu Bamberg verloren die Artland Dragons die Münchner durch ihre 74:87 (35:32)-Niederlage in Hagen aus den Augen.

Die Quakenbrücker fielen damit bei nunmehr acht Zählern Rückstand auf die Bayern hinter die punktgleichen Baskets Bonn, die am zweiten Weihnachtstag 66:86 gegen TBB Trier verloren hatten, auf den vierten Platz zurück.

Am Tabellenende konnten die Kellerkinder Bayreuth und Tigers Tübingen keine Überraschungserfolge feiern.

Schlusslicht Tübingen verlor das Schwaben-Derby bei den Riesen Ludwigsburg 68:78 (27:35), und Bayreuth musste dem Mitteldeutschen BC nach der 77:83 (39: 44)-Heimpleite zum vierten Sieg in Serie gratulieren und zugleich seine siebte Niederlage nacheinander quittieren.

Zum Nutznießer von Bonns und Quakenbrücks Pleiten können am Sonntag die Baskets Oldenburg werden. Mit einem Erfolg bei den Eisbären Bremerhaven würden die Niedersachsen auf Platz drei vorrücken.

Der frühere Serien-Champion ALBA Berlin hat gegen Braunschweig die Chance zur Verbesserung ins obere Tabellendrittel. Die Frankfurt Skyliners wollen gegen den SC Vechta den Kontakt zu den Top 6 nicht abreißen lassen.

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