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Der Kreuz-Zoff zwischen dem FC Bayern München und ALBA Berlin hat ein Nachspiel.

Bayerns Manager Marko Pesic schaltete nun die Beko BBL ein und forderte in einem offenen Brief einen besseren Umgang der Klubs untereinander und mehr "Fair Play".

Am 10. November hatten Fans der Berliner beim ersten Aufeinandertreffen der aktuellen Saison das Trikot des im Sommer nach München gewechselten Ur-Berliners Heiko Schaffartzik an einem Kreuz aufgehangen sowie mit der Aufschrift "verkauft" und "kein Berliner" versehen.

Zwar wertete Liga-Geschäftsführer Jan Pommer die Konstruktion der Anhänger in seiner schriftlichen Antwort nicht als Kreuz, sondern als "Horizontal- und Vertikalstrebe", setzte das Thema aber dennoch auf die Tagesordnung für die Manager-Tagung beim ALLSTAR Day am 18. Januar in Bonn.

"Man darf das Klima nicht unnötig vergiften. Zum Glück gibt es in der BBL keine Fanausschreitungen. Damit das auch so bleibt, sollten wir alle respektvoll miteinander umgehen. Deshalb bin ich sehr froh, dass die BBL unser Anliegen keineswegs einfach so abgetan hat und es bei unserer nächsten Sitzung thematisiert", sagte Pesic der "Sport Bild".

Auch Berlins Manager Marco Baldi hätte nach Pesics Geschmack dieser Eskalation nur "halbherzig" entgegengewirkt: "Wie man souverän mit so einer Situation umgehen kann, hat Herr Watzke von Borussia Dortmund im Fall Mario Götze vorgemacht."

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