Wolfgang Heyder, Geschäftsführer der Brose Baskets Bamberg, bleibt im Transfer-Poker um den von Bayern München umworbenen Anton Gavel ruhig.

Die Transfer-Offensive der Münchener schüchtert den 56-Jährigen nicht ein.

"Uns war klar, als Bayern München vor vier Jahren in den Basketball eingestigen ist, dass sie große Ziele verfolgen und entsprechend investieren werden", sagte Heyder im Interview mit SPORT1.fm.

Der Manager des Deutschen Meisters erläutert: "Für mich ist es keine Überraschung, dass die Bayern jetzt eine Offensive starten und versuchen, die besten Spieler nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Europa zu verpflichten."

In der Personalie Gavel sieht Heyder keinen Grund zur Panik: "Der Vertrag läuft am Ende der Saison aus, dann wird man sehen in welche Richtung es geht." Eine Vorentscheidung sei noch nicht gefallen: "Anton hat uns versichert, dass er noch nichts unterschrieben hat und dass es keinerlei Vorverträge gibt."

Trotzdem versteht der Baskets-Geschäftsführer, dass den Slowaken auch neue Aufgaben reizen könnten:

"Ich habe schon einige Gespräche mit Anton geführt. Es geht natürlich für einen Sportler auch immer wieder darum, neue Herausforderungen zu finden. Das war auch der Grund, warum er sich mit dem Thema beschäftigt hat."

Trotzdem will Heyder um seinen Shooting Guard kämpfen.

"Wir wollen ihm diese Herausforderungen natürlich auch bieten. Wir wollen auch in Zukunft ganz vorne mitspielen und auch Meister werden - auch trotz der Offensive der Bayern."

Zudem soll es nach dem Erreichen der Top-16-Runde in der Euroleague diesmal ins Viertelfinale gehen: "Dann gibt es vielleicht auch für Anton eine Möglichkeit, sich für Bamberg zu entscheiden."

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