Lukas Podolski unterstützt die Pläne für eine Rückkehr der Beko Basketball-Bundesliga in seine Heimatstadt.

"Basketball in Köln: Das wäre super!", sagte der Nationalspieler vor dem Länderspiel gegen Paraguay dem "Express".

Stephan Baeck, Basketball-Europameister von 1993 und treibende Kraft hinter den neu gegründeten RheinStars Köln, will mit dem Projekt schon bald in die höchste deutsche Spielklasse aufsteigen.

Knapp vier Jahre nach der Insolvenz des früheren deutschen Meisters Köln 99ers waren die RheinStars aus der Fusion zwischen dem Nachfolgeverein SG Köln 99ers und dem MTV Köln hervorgegangen. Der Klub spielt in der 2. Regionalliga, soll aber mittelfristig ganz nach oben.

In Podolski hat das Projekt einen prominenten Unterstützer. "Wo ich helfen kann, werde ich das tun", sagte der Offensivspieler des englischen Spitzenklubs FC Arsenal: "Ich war schon damals, als es noch RheinEnergie Köln gab, als Zuschauer oft im alten Energy Dome. Das war immer geil."

Der 28-Jährige hofft, dass es mit dem Basketball-Comeback auch auf der großen Bühne klappt. "Ich finde, Köln braucht sowas. Ich drücke Herrn Baeck und seinen Mitstreitern die Daumen", so Podolski.

Zur Saisoneröffnung haben sich die Kölner ein Vorbild eingeladen. Am 6. September (20.00 Uhr) kommt der erst vor zwei Jahren in die Bundesliga aufgestiegene FC Bayern in die Domstadt.

"Die RheinStars Köln sind ein spannendes Projekt. Wir sind froh, den Basketball in Köln unterstützen zu können", sagte Münchens Trainer Svetislav Pesic. Podolski freut sich jedenfalls über den namhaften Gegner: "Das ist ein echter Coup und starker Anfang."

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