ALBA-Coach Gordon Herbert hat sich nach dem überraschenden Aus der Berliner im Playoff-Viertelfinale der Beko BBL gegen Würzburg selbstkritisch gezeigt.

"Es tut noch immer sehr weh. Ich bin viel in meiner Wohnung und starre die Wände an. Ich habe mich auch selbst hinterfragt. Und natürlich habe ich auch Fehler gemacht. Doch aus Niederlagen lernt man mehr als von Siegen. Es muss weitergehen", erklärte der 53-Jährige in der "B.Z.".

Die Hauptstädter lassen ihren Trainer nach wie vor auf eine Zusage für die kommende Saison warten. "Das ist ein Prozess, den wir durchmachen müssen. Das ist Teil des Trainerjobs. Ich verstehe und respektiere ALBAs Position. Die Saison war für alle ein großer Rückschritt", zeigte sich Herbert verständnisvoll.

Mut macht ihm das geplante Treffen mit ALBA-Manager Marco Baldi, Sportdirektor Mithat Demirel, Aufsichtsrat Dr. Axel Schweizer und Präsident Dieter Hauert: "Ich bin optimistisch, denn ich habe schon gezeigt, dass ich erfolgreich arbeiten kann."

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