Die Vereine der Beko BBL werden bei ihrer nächsten gemeinsamen Sitzung darüber entscheiden, ob es für die kommende Saison ein Wildcard-Verfahren geben wird.

Sollte dieses Thema bei der Tagung am 31. Mai keine Zustimmung finden, werden in der höchsten deutschen Spielklasse künftig nur 17 statt bisher 18 Mannschaften an den Start gehen. Zu diesem Entschluss kam das Präsidium der AG Basketball Bundesliga.

Sollten sich die Vertreter der Bundesligavereine für die Vergabe einer Wildcard (Startplatz ohne sportliche Qualifikation) aussprechen, würde das Verfahren am 6. Juni stattfinden.

Nötig ist dieser Schritt, weil sich der Mitteldeutsche BC als einziger Verein aus der 2. Bundesliga Pro A sowohl wirtschaftlich als auch sportlich für die Bundesliga qualifiziert hat. Nach dem Abstieg der BG Göttingen und der Giessen 46ers ist damit ein Platz unbesetzt.

Bundesliga-Gründungsmitglied Giessen hat sein Interesse bereits deutlich bekundet, und Beko-BBL-Boss Jan Pommer machte dem "geschätzten Partner" Hoffnung.

Die wirtschaftliche Lizenz ist den Hessen unter Auflagen erteilt worden, womöglich muss diese aber nun überprüft werden, da im Falle einer Wildcard Gebühren von 150.000 Euro fällig werden.

Auch bei den im vorigen Jahr abgestiegenen Gloria Giants Düsseldorf soll Interesse an einer Wildcard bestehen.

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