Der FC Bayern hat das erste Halbfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg klar dominiert - muss nun allerdings einen Fluch bannen.

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Von Pierre Winkler

Berlin - Von Angstgegner war nichts zu spüren im ersten Halbfinal-Duell des FC Bayern mit den EWE Baskets Oldenburg.

Mit 86:67 triumphierten die Münchener Basketballer zu Hause. Malcolm Delaney glänzte als Fädenzieher im Aufbau ebenso wie Boris Savovic und John Bryant, die gemeinsam die Bretter dominierten.

Bryant, das einstige Sorgenkind, pflückte zwölf Rebounds und spielte alles in allem so gut, dass Trainer Svetislav Pesic ihm einen baldigen Wechsel in die NBA prophezeite.

Was kann also noch schiefgehen in Spiel 2 der Best-of-Five-Serie (ab 18.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im GRATIS-LIVESTREAM auf SPORT1.de) - bei der Glanzverfassung, in der der FC Bayern sich gerade befindet?

Durchaus noch einiges, wenn man auf die jüngere Geschichte der Beko BBL blickt.

FC Bayern noch ohne Sieg in Oldenburg

Oldenburgs Vertrauen auf schnelle Besserung fußt auf dem noch jungen Bundesliga-Vergleich mit den Münchenern.

Die Niederlage vom Sonntag war erst die dritte im siebten Spiel gegen die Münchner.

Noch wichtiger aus Oldenburger Sicht: Die Bayern gewannen noch nie in der EWE Arena, verloren unter anderem im Januar mit 15 Punkten Rückstand.

Kein Wunder, dass da auch Pesic nach Spiel 1 festhielt: "Ich kann nicht garantieren, dass wir das wiederholen können, denn in Oldenburg erwartet uns nun ein völlig anderes Spiel."

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Gelb von Kopf bis Fuß

Um den Status als Angstgegner wieder in Erinnerung zu rufen, setzt Oldenburg ganz auf die gelbe Wand in der eigenen Halle. Alle Fans sind angehalten, möglichst von Kopf bis Fuß in den Vereinsfarben zu erscheinen.

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Dafür werden aus Sicht der Baskets aber zwei Dinge entscheidend sein.

"Wir dürfen den Münchnern nicht gestatten, ihr Spiel bequem durchzuziehen und den Ball immer dorthin zu bringen, wo sie ihn haben wollen", sagte Shooting Guard Julius Jenkins: "Was auch nicht noch einmal sein darf, ist ein solches Rebounddefizit."

Den Bayern unterm Korb zu leicht gemacht

In der Tat hatte Oldenburg es Bryant, Savovic und Co. im ersten Spiel zu leicht gemacht, Pesics Truppe spielte ihre Klasse so in aller Ruhe aus. Eine Rebound-Bilanz von 42:29 sprach zudem für unter dem Korb äußerst brave Oldenburger.

Im zweiten Spiel am Mittwoch (ab 20.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im GRATIS-LIVESTREAM auf SPORT1.de) kämpft Bamberg-Bezwinger Artland Dragons zu Hause gegen ALBA Berlin darum, nach der Auftakt-Niederlage nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten.

Die zweite Halbfinal-Serie verspricht in jedem Fall noch eine Menge Spannung: Nur mit viel Mühe bekam ALBA zum Auftakt nach Verlängerung ein 81:79 gestemmt.

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