Der FC Bayern gewinnt auch das Wiederholungsspiel bei den MHP Riesen Ludwigsburg und steht im Halbfinale.

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Ludwigsburg - Der FC Bayern München steht nach einer Extraschicht im Playoff-Halbfinale der Beko BBL. (DATENCENTER: Beko BBL Playoffs)

Das Team von Trainer Svetislav Pesic zeigte sich von der Aufregung um das neu angesetzte vierte Spiel gegen die MHP Riesen Ludwigsburg unbeeindruckt, gewann bei den Gastgebern 86:68 (45:22) und entschied die Best-of-five-Serie mit 3:1 für sich.

Im Halbfinale treffen die Bayern auf die EWE Baskets Oldenburg, die sich in Spiel 5 gegen die Telekom Baskets Bonn mit 84:72 (48:27) durchsetzten und die Serie mit 3:2 für sich entschieden.

Im zweiten Halbfinale treffen die Dragons aus Quakenbrück auf Pokalsieger ALBA Berlin.

"Wir waren sauer"

"Wir waren ein bisschen sauer, dass wir das Spiel wiederholen mussten. Wir fanden, dass wir unfair behandelt wurden", sagte ein zufriedener Bayern-Center Yassin Idbihi bei SPORT1.

Er ergänzte: "Wir wollten zeigen, dass wir verdient in der nächsten Runde sind."

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Spiel nach Protest wiederholt

Nach dem Münchner Sieg am Sonntag (82:75) war die Wertung des Spiels nach erfolgreichem Protest der Riesen am Montag aufgehoben worden - ein Novum in der jüngeren Geschichte der BBL.

Spielleiter Dirk Horstmann hatte die Entscheidung mit einem "Fehler" der Referees begründet.

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Bayern dominiert nach Belieben

Das "Nachsitzen" brachte den Vorrundensieger aus München allerdings nicht aus dem Rhythmus - im Gegenteil.

Im Angriff dominierten Malcolm Delaney und Deon Thompson nach Belieben, in der Defensive zeigten die Bayern ihre gewohnte Aggressivität. Ludwigsburg hechelte schnell einem zweistelligen Rückstand hinterher.

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Dragons statt Bayern angezeigt

Kurz vor der Halbzeit erschien auf der Anzeigetafel das Vereinslogo der bereits für das Halbfinale qualifizierten Artland Dragons anstatt das der Bayern - ein gutes Omen.

Im zweiten Durchgang verwalteten die Gäste den Vorsprung und zogen verdient in die Vorschlussrunde ein. Topscorer war Delaney mit 25 Punkten.

Wieder Freiwurf-Verwirrung

Auch beim Duell zwischen Oldenburg und Bonn wurde es kurios - und wieder herrschte beim Freiwurf Verwirrung.

Bonns Tony Gaffney wurde gefoult, als er seinem Teamkollegen Eugene Lawrence einen Block stellte, und hätte an die Freiwurflinie gehen müssen.

Stattdessen dachte aber Lawrence, er sei gefoult worden und übernahm die Würfe. Oldenburgs Julius Jenkins bemerkte den Fehler aber, Schiedsrichter Boris Schmidt erkannte Bonn korrekterweise daraufhin die Freiwürfe ab.

Anders als im ersten Spiel 4 zwischen Bayern und Ludwigsburg führten die Oldenburger zu diesem Zeitpunkt aber schon komfortabel.

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