John Bryant (M.) führt mit 10,3 Rebounds im Durchschnitt die Beko-BBL-Statistik an © imago

Der Vizemeister muss sich auch Hagen geschlagen geben und rutscht ab. Der MVP schwächelt. ALBA entgeht einer Heimschlappe.

München - Die Basketballer von ratiopharm Ulm haben in der Beko BBL den nächsten Rückschlag erlitten.

Der Vizemeister unterlag bei Phoenix Hagen mit 78:90 (36:49) und rutschte in der Tabelle vom dritten auf den fünften Platz ab.

Ulm, das am 23. Spieltag als einziges Team aus den Top 6 eine Niederlage kassierte, hatte am vergangenen Wochenende bei den Telekom Baskets Bonn verloren.

Davin White war mit 33 Punkten überragender Spieler der Hagener, die nach dem elften Sieg eine ausgeglichene Bilanz haben und sich auf den achten Platz verbesserten.

Steven Esterkamp (20) war Topscorer der Ulmer (STENOGRAMME: Der 23. Spieltag), bei denen der grippekranke Sebastian Betz und der an der Bandscheibe operierte Dane Watts fehlten.

Bamberg siegt trotz Schwächephase

"Du musst in jedem Spiel alles geben. Sich auf das Talentlevel zu verlassen, reicht nicht", kritisierte Trainer Thorsten Leibenath seine Schwaben. "Das ist ein mentales Problem von uns." MVP John Bryant kam nur auf sechs Punkte und musste mit fünf Fouls vorzeitig vom Feld.

ALBA Berlin erkämpfte sich einen 81:76 (39:39)-Erfolg über die Eisbären Bremerhaven. Die Gäste hatten den Euroleague-Teilnehmer am Rande einer Niederlage, verpassten in der Arena am Ostbahnhof aber eine Überraschung. Spielmacher Dashaun Wood zog den Kopf der Berliner mit sieben Punkten in den letzten 60 Sekunden gerade noch aus der Schlinge.

Keine Blöße gaben sich derweil die Brose Baskets Bamberg. Der Spitzenreiter gewann trotz einer Schwächephase im dritten Viertel 96:84 (61:47) bei der TBB Trier und liegt mit 40:4 Punkten weiter klar vorn. Casey Jacobsen (23 Punkte) war bester Werfer bei Meister Bamberg.

München mit Mühe

Die Franken führen die Tabelle weiter vor Bayern München (32:14) an.

Der Pokal-Halbfinalist kam bereits am Samstag zu einem 80:75 (38:46)-Sieg (Bericht) gegen die s.Oliver Baskets Würzburg.

Den elften Erfolg aus den vergangenen zwölf Spielen stellten die Münchner allerdings nur mit viel Mühe sicher.

Braunschweig siegt

Hinter München ist der frühere Meister EWE Baskets Oldenburg nach dem 75:67 (35:31) beim Mitteldeutschen BC neuer Dritter vor den punktgleichen Berlinern (28:14).

Die Artland Dragons (26:20) ließen Tabellenschlusslicht LTi Giessen 46ers beim 107:65 (55:39) keine Chance und sind Sechster (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Bonn hielt durch ein 75:68 (45:38) gegen die abstiegsgefährdeten Neckar Riesen Ludwigsburg Kurs auf die Playoffs. Im Tabellenkeller verschafften sich die Phantoms Braunschweig durch ein 91:70 (40:34) gegen den BBC Bayreuth etwas Luft.

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