Ulm hat beide Saisonniederlagen zuhause nach Verlängerung kassiert © imago

Der Tabellenführer stolpert gegen Bonn und kassiert die zweite Heim-Pleite in der Verlängerung. Bayern erkämpft den Sieg.

München - Die beeindruckende Siegesserie von Vizemeister ratiopharm Ulm in der Beko BBL ist gerissen.

Am achten Spieltag musste sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath nach zuvor sechs Ligasiegen in Folge den Telekom Baskets Bonn mit 103:107 (92:92, 54:48) nach Verlängerung geschlagen geben, steht aber weiter an der Tabellenspitze.

"Das war ein Riesen-Spiel heute", sagte Bonns Trainer Michael Koch nach der nervenaufreibenden Partie bei SPORT1: "Die Mannschaft hat wieder Selbstvertrauen, schwierige Würfe genommen und getroffen."

Bayern München kehrte derweil gegen TBB Trier durch einen 72:66 (34: 29)-Sieg in die Erfolgsspur zurück. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Artland Dragons fuhren bei Schlusslicht LTi Giessen 46ers einen 86:82 (45:37)-Erfolg ein.

Jordan und Veikalas eiskalt

Jared Jordan hatte die Bonner in Ulm mit seinem Wurf aus dem Feld in die Verlängerung gerettet, anschließend stellte Benas Veikalas mit zwei erfolgreichen Dreiern in Folge die Weichen auf Sieg für die Gäste.

[kaltura id="0_23jye4eo" class="full_size" title="Ulm verliert XXL Spektakel"]

Über die gesamte Spieldauer sorgte vor allem Jordan mit 22 Punkten für den Erfolg des Überraschungssiegers. (STENOGRAMME: 8. Spieltag)

John Bryant und Per Günther überzeugten mit ebenfalls jeweils 22 Zählern bei den Ulmern.

Bitteres Deja-vu

Für den Spitzenreiter war die Pleite gegen Bonn ein bitteres Deja-vu:

Ihre bis dato einzige Niederlage in der BBL hatten die Ulmer am 6. Oktober gegen die Neckar RIESEN Ludwigsburg (84:91 n.V.) kassiert - ebenfalls zuhause, ebenfalls in der Verlängerung.

Bayern wieder dran

Die Münchner stellten durch den fünften Saisonsieg eine Woche nach der 59:68-Niederlage in Würzburg den Anschluss zur Spitzengruppe wieder her.

Für die Bayern war Tyrese Rice mit 16 Punkten bester Werfer. Jermaine Bucknor und Barry Stewart waren mit jeweils 14 Zählern für die Gäste die erfolgreichsten Korbjäger.

Weiterlesen