Tyrese Rice wechselte im Sommer 2012 von BC Lietuvos Rytas zum FC Bayern © getty

Die Münchener fighten in Würzburg vergeblich. Bonn fertigt die EWE Baskets ab. ALBA ringt Trier in der Verlängerung nieder.

München - Der FC Bayern muss am 7. Spieltag der Beko BBL die dritte Saisonniederlage einstecken.

Bei den s.Oliver Baskets aus Würzburg reichte es für die Münchener trotz großem Kampf und Jan Jaglas irrem Buzzerbeater aus der eigenen Zone vor Ende des zweiten Viertels nicht zum vierten Sieg in Folge.

Stattdessen unterliegen das Team von Yannis Christopoulos mit 59:68 (35:36).

"Unsere Offensive hat heute nicht gut funktioniert, wir haben auch weit offene Schüsse nicht getroffen. Auswärts ist es außerdem wichtig, die Bretter zu kontrollieren, aber wir haben das Rebound-Duell verloren", sagte Christopoulos.

Sechster Mann hilft Würzburg

Würzburgs Cheftrainer Marcel Schröder sagte bei SPORT1: "Das war eine starke Mannschaftsleistung, vor allem in der Defensive. Wir haben ein Team mit so extrem guten Spielern auf 59 Puntken gehalten. Ich denke, das war der Schlüssel zum Sieg. Und Jason hat mit seinen Würfen für ein paar Highlights gesorgt."

Und erklärte weiter: "Wir haben jetzt dreimal gegen Top-Mannschaften knapp verloren. Für heute hatten wir uns deshalb auch viel vorgenommen. Und das Publikum hat uns heute viel Energie gegeben und uns extrem gepusht. Die Erleichterung ist riesen-groß."

Bonn nicht nur mental stark

Auch der Tabellenzweite EWE Baskets Oldenburg kann seine Erfolgsserie nicht fortsetzen.

Bei den Telekom Baskets Bonn ging das Team von Sebastian Machowski mit 57:90 (30:41) unter (STENOGRAMME: 7. Spieltag).

Bonn-Coach Michael Koch zeigte sich nach der Partie sichtlich zufrieden: "Wir haben unter der Woche viel im mentalen Bereich gearbeitet und eine positive Grundstimmung geschaffen, dies sich ins Spiel übertragen hat. Die Einstellung hat gestimmt, der Wille war da und dann kommt auch das Selbstvertrauen wieder, das wir zuletzt vermisst haben."

Machowski äußerst unzufrieden

Sein Gegenüber Sebastian Machowski sprach dagegen von "einem gebrauchten Tag".

"Gratulation an Bonn. Ich habe eine lange Liste an Dingen, die ich heute bei meiner Mannschaft zu bemängeln hätte. Ich war mir sicher, dass Bonn nach dem Spiel in Frankfurt anders auftreten würde - was sie eindrucksvoll bewiesen haben", erklärte Machowski.

Berlin beendet Pleitenserie

Vizemeister ratiopharm Ulm hat dagegen seine beeindruckende Siegessserie fortgesetzt.

Der Tabellenführer gewann dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte die Partie bei den Artland Dragons mit 80:69 (36:44) und ging damit bereits zum sechsten Mal in Folge als Sieger vom Platz.

ALBA Berlin zeigte sich von seiner jüngsten Niederlagenserie gut erholt und setzte sich nach Verlängerung bei TBB Trier mit 88:80 n.V. (72:72, 35:36) durch.

Bryant trumpft auf

In Quakenbrück trafen mit den Dragons und den Ulmern die beiden Serientäter der Liga aufeinander, denn auch die Gastgeber waren vor der Partie viermal in Folge ungeschlagen geblieben.

Bis zur Halbzeit begegneten sich beide Team auf Augenhöhe (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Dass am Ende die Serie der Ulmer hielt, hatte Trainer Thorsten Leibenath wieder einmal John Bryant zu verdanken: Mit 16 Punkten und 14 Rebounds war der letztjährige MVP der regulären Saison erneut bester Spieler seines Teams.

Im Tabellenkeller durfte sich der Mitteldeutsche BC über einen Sieg freuen. Bei den Phantoms Braunschweig gewann der MBC dank einer starken zweiten Hälfte 76:70 (32:45).

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