Bambergs P.J. Tucker (l.) spielte 2007 für die Toronto Raptors in der NBA © imago

In Spiel zwei der Halbfinal-Serie siegt der Meister in Quakenbrück. Die Dragons belohnen sich fast mit einer furiosen Aufholjagd.

Quakenbrück - Der Deutsche Meister Brose Baskets Bamberg stürmt dem Titel-Hattrick in der Beko BBL scheinbar unaufhaltsam entgegen.

Die phasenweise haushoch überlegenen Franken gewannen auch das zweite Halbfinale bei den Artland Dragons und sicherten sich durch das 81:71 (48:34) den ersten Matchball in der Best-of-Five-Serie. (DATENCENTER: Die Playoffs).

Spiel drei findet am Sonntag (16.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) wieder in Bamberg statt.

Tucker und Holston treffen am besten

Erfolgreichster Werfer beim Titelverteidiger war Ex-NBA-Profi Anthony Leon Tucker mit 23 Punkten, bei den Dragons ragte David Holston (20) heraus (STENOGRAMME: Playoff-Halbfinale).

Bamberg erwischte in der "Drachenhöhle" in Quakenbrück einen Start nach Maß und spielte die Gastgeber in den ersten Minuten förmlich an die Wand.

15:5 nach fünf Minuten

Nach nicht einmal fünf Minuten führte die Mannschaft von Erfolgstrainer Chris Fleming bereits mit 15:5, woraufhin die Dragons eine Auszeit nahmen.

Bis zur Halbzeit hielt Bamberg aber das Tempo hoch und baute den Vorsprung auf 14 Punkte aus.

Erst in der zweiten Halbzeit gelang es den Dragons, das Spiel ausgeglichener zu gestalten.

"Es ist bekannt, dass Artland in der Offensive aufdrehen kann. Ich bin stolz, wie wir darauf reagiert haben. Der Dreier von Tucker nach dem Lauf war extrem wichtig. Wir haben die Ruhe bewahrt und sehr gut in der Defensive gearbeitet", sagte Bambergs Coach Chris Fleming.

Zwischenzeitlicher Ausgleich ohne Effekt

Zwischendurch glichen die Gastgeber sogar auf 48:48 aus, mussten sich am Ende aber doch geschlagen geben.

"Ich bin stolz darauf, wie wir in der zweiten Hälfte gespielt haben, wie wir uns zurückgekämpft haben. Wir sind heute den Berg ein bisschen nach oben geklettert, haben den Gipfel aber noch nicht erreicht", sagte Artland-Coach Stefan Koch.

Bamberg hatte nun deutlich mehr Mühe, geriet aber letztlich nie ernsthaft in Gefahr.

Am Samstag im ersten Halbfinal-Duell hatte der zweimalige Doublesieger noch deutlicher dominiert und die Niedersachsen mit 103:70 abgefertigt.

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