Boone (r.) lehrte ALBA das Fürchten und erzielte neun Punkte im vierten Spiel © getty

Berlin verliert die Nerven und versagt in Würzburg. Bamberg muss zwar bis zum Ende zittern, setzt sich in Bonn aber durch.

München - Die s.Oliver Baskets Würzburg haben ALBA Berlin überraschend aus den Playoffs der Beko BBL geworfen.

In einer packenden Partie drehte der Aufsteiger in der zweiten Halbzeit mächtig auf und zwang die Hauptstädter mit 66:60 (22:33) in die Knie (Stenogramm: Das Playoff-Viertelfinale).

In der Runde der letzten Vier trifft der Klub von Trainer John Patrick ab dem 20. Mai auf ratiopharm Ulm. Der Hauptrundenzweite hatte sich mit 3:0 gegen die Phantoms Braunschweig durchgesetzt.

ALBA, in der vergangenen Saison noch im Finale, muss damit nach der Finalteilnahme in der letzten Saison nun schon im Viertelfinale die Segel streichen.

Tucker hievt Bamberg ins Halbfinale

Erfolgsgarant auf den Seiten der Würzburger war John Little mit 19 Punkten. Bei Berlin stemmte sich vor allem Nationalspieler Heiko Schaffartzik mit 16 Zählern gegen das Aus.

Meister Brose Baskets Bamberg zieht dagegen mit einem Zittersieg ins Halbfinale ein.

Der Hauptrundensieger aus Bamberg setzte sich bei den Telekom Baskets Bonn mit 84:82 (44:38) durch und gewann die "Best-of-five"-Serie mit 3:1 (DATENCENTER: Die Playoffs).

[kaltura id="0_6q890z7w" class="full_size" title="Sensation perfekt "]

Pokalsieger Bamberg, bei dem Small Forward P.J. Tucker mit 25 Punkten überragte, schien zunächst alles unter Kontrolle zu haben.

Doch in der Schlussphase holte der Gastgeber gefährlich auf und verpasste nur durch einen vergebenen Dreier von Benas Veikalas, neben Chris Ensminger mit 21 Zählern Bonner Topscorer, vor 5520 Zuschauern die Überraschung.

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