Bambergs Casey Jacobsen (r.) spielt seit 2009 wieder bei den Brose Baskets © imago

Die Brose Baskets reparieren gegen Bonn ihren "Betriebsunfall" aus Spiel eins. Berlin erleidet einen herben Rückschlag.

Bonn - Die Brose Baskets Bamberg haben den "Betriebsunfall" repariert.

In den Playoffs der Beko BBL setzte sich der Meister im zweiten Viertelfinalspiel souverän mit 67:53 (42:30) bei den Telekom Baskets Bonn durch und glich in der Best-of-five-Serie zum 1:1 aus.

ALBA Berlin ging dagegen bei Aufsteiger Würzburg mit 66:79 (26:41) unter und erlitt nach dem Sieg zum Auftakt einen herben Rückschlag.

Roberts und Gavel beste Werfer

Nach der überraschenden 74:75 (35:33)-Heimniederlage im ersten Spiel meldete sich Bamberg eindrucksvoll zurück (DATENCENTER: Die Playoffs).

Brian Roberts und Anton Gavel waren mit jeweils 14 Punkten beste Werfer beim Double-Gewinner der vergangenen beiden Jahre.

"Die Jungs haben eine gute Reaktion gezeigt", sagte Bambergs Trainer Chris Fleming: "Der große Unterschied war, dass wir unsere Ballverluste reduziert haben."

Die Topscorer der Bonner, die den Franken in der vergangenen Woche die erste Heimniederlage nach zuvor 49 Siegen auf nationaler Ebene zugfügt hatten, hießen Benas Veikalas und Jared Jordan (beide 12). Spiel drei findet am Samstag (20.15 Uhr LIVE im TV bei SPORT1) in Bamberg statt.

Weichen früh auf Sieg gestellt

Bei der Neuauflage des Pokalfinales, das Bamberg Ende März an gleicher Stelle gewonnen hatte, stellten die Gäste die Weichen mit einem 16:0-Lauf im zweiten Viertel auf Sieg (STENOGRAMME: Playoff-Viertelfinals).

Bonn konnte dem Titelverteidiger danach nicht mehr gefährlich werden und unterlag am Ende klar.

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Schwache Vorstellung

In Würzburg zeigte der achtmalige Meister Berlin eine schwache Vorstellung und bot Würzburg erst im Schlussviertel Paroli.

Nationalspieler Heiko Schaffartzik war mit 17 Zählern bester Werfer der Gäste. Würzburg konnte sich vor allem auf seine Amerikaner John Little (15 Punkte) und Ben Jacobson (14 Punkte) verlassen.

Am Samstag (16 Uhr) steigt die dritte Begegnung in der Hauptstadt.

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