P. J. Tucker (l.) spielt seit 2011 für die Brose Baskets aus Bamberg © imago

Erste Heimpleite nach 48 Siegen! Die Bonner ringen im ersten Playoff-Viertelfinale Titelverteidiger Bamberg nieder.

Bamberg - Die Telekom Baskets Bonn haben zum Auftakt der Playoffs der Beko BBL für einen Paukenschlag gesorgt und Meister Brose Baskets Bamberg die erste Heimniederlage nach zuvor 48 Siegen am Stück beigebracht.

Die Mannschaft von Trainer Michael Koch gewann beim Hauptrundenprimus mit 75:74 (33:35) und ging in der Viertelfinal-Serie nach "Best-of-five"-Modus mit 1:0 in Führung.

Im zweiten Spiel der Serie am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) genießen die Bonner Heimrecht.

"Mannschaft hat Herz gezeigt"

Mit einem Korbleger in letzter Sekunde avancierte der Litauer Benas Veikalas zum Helden des Tages für die Bonner, die sich erst am letzten Vorrundenspieltag für die Playoffs qualifiziert hatten.

Nur wenige Sekunden zuvor hatte Jared Jordan für die Baskets noch einen Dreier verschossen (DATENCENTER: Die Beko BBL).

"Die Mannschaft hat Herz gezeigt und an sich geglaubt", sagte Bonns Trainer Michael Koch.

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Serapinas bester Werfer

Bambergs Coach Chris Fleming war dagegen enttäuscht, aber gefasst: "Wir haben den Ball schlecht gemanaged. Dann muss man sich nicht wundern, dass man so ein Spiel verliert. Bonn hat sehr mutig gespielt. Aber wir haben erfahrene Leute und eine solche Situation auch schon in der Vergangenheit erlebt."

Auf Bamberger Seite konnte auch Anthony Leon Tucker mit 14 Punkten die Niederlage nicht verhindern. Bei den Bonnern war Simonas Serapinas mit 17 Punkten überragender Akteur.

Zuletzt hatte Bamberg in der Bundesliga am 6. Juni 2010 im ersten Playoff-Finale gegen die Frankfurt Skyliners ein Heimspiel verloren.

Brose Baskets Bamberg - Telekom Baskets Bonn 74:75 (35:33)

Beste Werfer: Tucker (14), Roberts (13), Jacobsen (13), Gavel (13), Pleiß (10) für Bamberg Serapinas (17) Jordan (16), Gaffney (13), Battle (12) für BonnZuschauer: 6800 (ausverkauft)Playoff-Stand: 0:1

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