Thompson erzielt in seiner ersten Saison für Frankfurt aktuell 8,6 Punkte im Schnitt © getty

Frankfurt bezwingt Ulm und sorgt für Freude in Berlin. Die Hessen schielen nach dem Coup gegen ein Top-Team noch auf Rang acht.

München - Die Fraport Skyliners haben am 29 Spieltag der Beko BBL für eine weitere Überraschung gesorgt.

Die Mannschaft von Trainer Muli Katzurin setzte sich gegen den bisherigen Tabellenzweiten ratiopharm Ulm mit 77:64 (38:33) durch und stürzte die Gäste von Rang zwei. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Anfang März hatten die Hessen die Siegesserie von Meister Bamberg beendet.

Die Truppe von Coach Thorsten Leibenath fiel hinter ALBA Berlin zurück, das am Samstag bereits den FC Bayern München mit 73:52 besiegt hatte. Frankfurt hat als Tabellenzehnter noch Hoffnung auf den letzten Playoff-Platz acht.

Aufholjagd zur Halbzeit nicht belohnt

Die Gäste aus Ulm hielten in den ersten Minuten mit, liefen aber anschließend in weiten Teilen des Spiels einem komfortablen Frankfurter Vorsprung hinterher.

Nur zur Halbzeit kam in der Main-Metropole für die "Spatzen" noch einmal so etwas wie Hoffnung auf, als die Führung der Frankfurter auf fünf Punkte (33:38) schrumpfte.

Aber bereits nach zwei Minuten im dritten Viertel stellten die Skyliners die Verhältnisse wieder klar und erhöhten durch Michael Thompson und Jimmy McKinney auf 47:36.

Leibenath von Ulm enttäuscht

Im Verlauf der zweiten Hälfte lag Frankfurt ständig in Front und siegte letztlich verdient mit 77:64.

Ulms Trainer Leibenath war nach der Partie sehr unzufrieden: "Kämpferisch bin ich heute nur mit derzweiten Halbzeit zufrieden. Das war ein ernüchternder Spieltag für uns. Frankfurt war über 40 Minuten das bessere, weil aggressivere Team. Mit ihrer physischen Spielweise haben sie uns heute den Schneid abgekauft. Ich hatte den Eindruck, dass unsere Spieler mental nicht so da waren."

[kaltura id="0_qque9yrv" class="full_size" title="ALBA fegt Bayern vom Feld"]

Bamberg holt vierten Sieg in Folge

Michael Thompson mit 16 Punkten, Jacob Burtschi (15 Zähler, 7 Rebounds) und Jimmy McKinney (13 Punkte, 4 Assists) waren Frankfurts Sieggaranten.

Die Ulmer hatten in Isaiah Swann (17 Zähler), und Nationalspieler Per Günther (10 Punkte, 4 Assists) ihre besten Akteure. (SERVICE: Die Stenogramme)

Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg zieht in der Basketball-Bundesliga einsam seine Kreise.

Der Tabellenführer gewann auch sein Heimspiel gegen Phoenix Hagen locker mit 97:69 (49:37). Mit dem vierten Sieg in Folge baute der Meister mit 52:6 Punkten seinen Vorsprung auf die jetzt von Alba Berlin (46:12) angeführten Verfolger weiter aus.

Pleiß und Tucker stark

Erfolgreichster Werfer der Franken war P.J. Tucker mit 21 Punkten. Der deutsche Nationalspieler Tibor Pleiß legte ebenfalls eine überzeugende Partie hin und kam auf 18 Zähler und acht Rebounds gegen die Feuervögel.

Die Telekom Baskets Bonn gewannen vor heimischer Kulisse gegen den TBB Trier mit 79:65 (43:32) und liegen damit auf dem achten Platz, der als letzter die Playoff-Teilnahme ermöglicht.

Die Artland Dragons verteidigten mit dem 82:63-Sieg (44:30) beim BBC Bayreuth ihren vierten Tabellenplatz vor Verfolger Würzburg.

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