Der chinesische Badminton-Verband hat seine Spieler aus Angst um deren Sicherheit von den Japan Open abgezogen.

Grund für den Rückzug vom Turnier in Tokio, das am Dienstag begann, ist der schwelende Konflikt zwischen beiden Ländern um die Senkaku-Inseln. China und Japan streiten sich um die Inselkette im ostchinesischen Meer.

"Angesichts der starken Spannungen zwischen Japan und China haben wir uns zurückgezogen", bestätigte ein Offizieller der chinesischen Sportverwaltung der französischen Nachrichtenagentur "AFP".

Nach Angaben eines Turniersprechers hat China bereits am 14. September mitgeteilt, das die 22 gemeldeten Spieler nicht antreten.

Am Dienstag hatte sich auch der Weltverband BWF geäußert. "Die BWF kann bestätigen, dass die chinesischen Teilnehmer nicht bei den Japan Open spielen. Das ist bedauerlich, aber das Turnier geht weiter", sagte der dänische BWF-Generalsekretär Thomas Lund.

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