Daryl Gurney gelingt beim World Matchplay die Überraschung gegen Gary Anderson. Vor allem in einer Kategorie ist der Nordire klar überlegen.

Beim World Matchplay (22. bis 30. Juli täglich LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) hat Daryl Gurney überraschend Gary Anderson rausgeworfen und wie Mensur Suljovic das Viertelfinale erreicht.

In einer hochklassigen Partie gewann der Nordire Gurney mit 11:9 gegen den Favoriten Gary Anderson. Beide Spieler lieferten hochklassiges Darts und kamen auf einen Durchschnitt von über 100 Punkten.

Gurney zeigte sich vom frühen Break seines Kontrahenten unbeeindruckt und hielt auch dessen enormem Scoring stand. Auch dank seiner Checkout-Quote von 55 Prozent konnte sich Gurney ein Break sichern und behielt die Nerven. Damit steht der Nordire das erste Mal im Viertelfinale vom World Matchplay.

Suljovic schlägt Pipe

Suljovic setzte sich gegen Justin Pipe mit 11:6 durch. Von Beginn an gab der Österreicher den Ton an und war vor allem beim Checkout kaum zu schlagen. Am Ende der Partie stand seine Checkout-Quote bei 57 Prozent. Pipe konnte die wenigen Chancen, die sich ihm boten nicht nutzen. Zu oft scheiterte Pipe am letzten Pfeil. Seine Checkoutquote lag bei unterirdischen 27 Prozent.

Suljovic trifft nun auf Anderson-Bezwinger Daryl Gurney.

Wade-Bezwinger marschiert weiter

In der zweiten Partie des Abends setzte sich Darren Webster mit 11:7 gegen Steve West durch. Dabei lieferten beide Spieler mit 95,39 Punkten den exakt selben Durchschnitt ab. 

Doch Webster hatte die bessere Checkout-Quote mit 42 Prozent im Vergleich zu den 41 Prozent von West. Für Webster, der in der ersten Runde James Wade ausschaltete, ist der Viertelfinaleinzug der größte Erfolg seiner Karriere - und das im Alter von 49 Jahren.

In der letzen Partie des Abends setzte sich einer der Turnierfavoriten, Peter Wright, souverän gegen Cristo Reyes mit 11:4 durch. Von Beginn an hatte der Schotte die Partie im Griff und dominierte seinen spanischen Kontrahenten nach Belieben. Neben einem Durchschnitt von über 100 Punkten zeigte Wright noch eine knapp 80-prozentige Checkout-Quote.

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