Laura Ludwig (l.) und Kira Walkenhorst kämpfen weiter um den WM-Titel
Laura Ludwig (links) und Kira Walkenhorst stehen bei der WM im Achtelfinale © Getty Images

Die beiden deutschen Topduos erreichen bei der Beachvolleyball-WM mühelos das Achtelfinale. Zwei andere Teams kämpfen noch.

Die beiden deutschen Topduos Laura Ludwig/Kira Walkenhorst und Chantal Laboureur/Julia Sude geben sich bei der Beachvolleyball-WM in Wien weiter keine Blöße. Beide Teams hatten bei ihrem ersten Auftritt in der K.o.-Runde wenig Probleme und zogen am Mittwoch souverän ins Achtelfinale ein.

Die Olympiasiegerinnen Ludwig und Walkenhorst bestanden ihren ersten Härtetest bei der WM und bezwangen im Sechzehntelfinale die Chinesinnen Fan Wang und Yuan Yue mit 2:0 (21:19, 21:14). 

Die beiden noch ungeschlagenen Hamburgerinnen bekundeten lediglich Anfang des ersten Satzes einige Mühe mit den Asiatinnen, die am Vortag Victoria Bieneck und Isabel Schneider in den Lucky-Loser-Playoffs aus dem Turnier geworfen hatte.

Deutsches Duell an Laboureur/Sude

Immer noch ohne Satzverlust sind hingegen die Weltranglistenzweiten Laboureur und Sude. Das Duo ließ im deutschen Duell in der Runde der letzten 32 den Berlinerinnen Nadja Glenzke/Julia Großner keine Chance und siegte klar mit 2:0 (21:14, 21:12).

Im Achtelfinale bekommen es Ludwig und Walkenhorst am Donnerstag mit den US-Amerikanerinnen Sara Hughes und Kelly Claes zu tun. Laboureur und Sude müssen in der nächsten Runde gegen das finnische Duo Riikka Lehtonen/Taru Lahti-Liukkonen in den Sand.

Ausgeschieden sind hingegen Karla Borger und Margareta Kozuch. Die Wildcard-Inhaberinnen zogen im Sechzehntelfinale gegen die Kanadierinnen Heather Bansley und Brandie Wilkerson den Kürzeren und verabschiedeten sich mit einem 0:2 (16:21, 19:21) von ihrer ersten gemeinsamen WM.

Aus für deutsches Männer-Duo

Auch für das einzige deutsche Männerteam auf der Donauinsel, Markus Böckermann und Lars Flüggen, endete das Turnier am Mittwochabend.

Die beiden Hamburger, die nach dem Sieg beim Grand-Slam-Turnier im polnischen Olsztyn vor eineinhalb Wochen mit reichlich Selbstvertrauen nach Wien gefahren waren, mussten sich in den Lucky-Loser-Playoffs der schwächsten Gruppendritten den Italienern Alex Ranghieri und Adrian Carambula mit 1:2 (10:21, 21:18, 8:15) geschlagen geben.

Dabei war das Team durch eine Knieverletzung von Flüggen stark gehandicapt. "Lars hat sich gestern im zweiten Satz des letzten Gruppenspiels eine Knieverletzung zugezogen. Die Niederlage ist somit gestern geschehen", erklärte sein Partner Böckermann: "Wir waren kurz davor, gar nicht anzutreten."

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