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Sergio Llull von Real madrid ist einer der Topstas der EuroLeague © Getty Images

Der Spielplan der EuroLeague-Saison 2017/18 sieht keine keine Fenster für Nationalteams vor. Die BBL pausiert dagegen während der WM-Qualifikationsspiele.

Der Basketball-Weltverband FIBA hat die EuroLeague für deren neuen Spielkalender kritisiert. Dieser sieht keine Fenster für die Nationalteams im November 2017 und im Februar 2018 vor, wenn WM-Qualifikationsspiele auf dem Programm stehen.

"Die FIBA ist enttäuscht, dass im Kalender der EuroLeague für 2017/18 die Fenster für den Wettbewerb der Nationalmannschaften nicht berücksichtigt wurden", hieß es in einer Mitteilung. Das schaffe "unnötigerweise Konfliktpotenzial zwischen den Klubs auf der einen und den Spielern und den Verbänden auf der anderen Seite".

Die Spieler würden gezwungen, zu entscheiden, ob sie für ihren Verein oder das Land spielen. Das sei eine "ungerechte und unangemessene Belastung". Aus der Bundesliga ist nur Brose Bamberg betroffen, der Meister spielt auch 2017/18 als einziger deutscher Klub in der Königsklasse.

Die BBL legt eine Pause ein

Die Bundesliga (BBL) hatte zuletzt ihren Spielplan bekannt gegeben und zwei Spielpausen vom 20. bis 28. November und vom 19. bis 27. Februar 2018 angesetzt.

Wegen des neuen FIBA-Kalenders liegen der Weltverband, der europäische Verband FIBA Europe und die EuroLeague seit langer Zeit im Clinch. So hatte es einen öffentlichen Schlagabtausch gegeben, da die FIBA Europe die Champions League als Konkurrenz zur EuroLeague eingeführt hatte und die Austragung des zweitklassigen und von der EuroLeague organisierten EuroCups mit aller Macht verhindern wollte.

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