Strelnieks
Janis Strelnieks kassiert mit Bamberg die nächste bittere Pleite in der EuroLeague © Imago

Brose Bamberg schnuppert gegen Real Madrid an der Sensation, doch Reals Point Guard Sergio Llull macht den Unterschied. Coach Trinchieri schimpft auf die Unparteiischen.

Meister Brose Bamberg hat in der EuroLeague einen Überraschungserfolg denkbar knapp verpasst.

Gegen den haushohen Favoriten Real Madrid unterlagen die Franken am 19. Spieltag nach einer spannenden Schlussphase mit 89:91 (47:51).

Bamberg hadert mit "Kleinigkeiten"

Die Entscheidung fiel 1,1 Sekunden vor der Schlusssirene: Sergio Llull sicherte mit einem Korbleger den Königlichen den Sieg. Der Point Guard von Real war mit 26 Punkten der überragende Spieler auf dem Parket.

"Am Ende waren es Kleinigkeiten", sagte Bambergs Patrick Heckmann bei ProSieben Maxx: "Wir haben zwei entscheidende Offensiv-Rebounds verschenkt und dann verliert man so ein Spiel."

Bester Werfer der Bamberger war Fabien Causeur mit 14 Punkten.

Coach Andrea Trinchieri wetterte nach der Niederlage gegen die Schiedsrichter. "Es ist ein harter Job Trainer zu sein, es ist ein harter Job Schiedsrichter zu sein. Aber das ist zu viel", sagte Bambergs Trainer. "Ich kann damit leben, dass ich keinen Kredit bei ihnen habe, aber ich stehe nicht auf dem Feld. Aber ein Foul ist ein Foul. Egal ob bei Moskau, Madrid oder sonst wem. Es ist sehr schwer, das alles zu schlucken, wenn es keine Gleichberechtigung gibt."

Trinchieris Team unter Druck

Für Bamberg war es die dritte Niederlage in Folge und die zwölfte Niederlage aus 19 Spielen. Am Freitag (20 Uhr) wartet mit dem Auswärtsspiel beim Tabellendritten Olympiakos Piräus eine schwere Aufgabe auf die Oberfranken.

In der Tabelle der 16 Teams umfassenden Liga liegen die Bamberger weiterhin auf dem elften Rang, nur die besten acht Teams nach Hin- und Rückspiel erreichen das Viertelfinale.

Das erste Spiel hatte der deutsche Meister chancenlos 68:82 (25:47) verloren.

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