Nach dem Shitstorm durch den Twitter-Post des FC Bayern Basketball äußert sich das abgebildete Model dazu
Playmate Ramona Bernhard kann die Aufregung um das Kampagnenfoto nicht verstehen © Instagram/ ramonabernhard

Nachdem die Bayern-Basketballer mit einem Sexismus-Tweet für Schlagzeilen gesorgt haben, äußert sich nun das Playmate. Es kann die Aufregung nicht verstehen.

Nachdem ein umstrittener Tweet des FC Bayern Basketball am vergangenen Wochenende für einen Shitstorm gesorgt hat, äußert sich nun das Playmate, das auf dem Kampagnenfoto abgebildet ist, zu den Sexismus-Vorwürfen.

"Meinen trainierten Bauch als Seximus zu thematisieren, ist grenzwertig. Darf Werbung nur noch aus Tristesse bestehen. Leute, was ist euer Problem?", sagte Ramona Bernhard der Bild.

Das Foto, mit dem die Social-Media-Abteilung des FC Bayern Basketball für das entscheidende Spiel um den Einzug ins Halbfinale des EuroCups am 8. März gegen Malaga (ab 20 Uhr im LIVETICKER) wirbt, zeigt den nackten Oberkörper einer Frau, nur ihre üppigen und prominent platzierten Brüste sind mit einem Bayern-Trikot bedeckt.

Verziert ist das Bild mit dem Spruch "We like Big Cups & We love Big Games", die Frau hält zudem eine Kaffeetasse in der Hand.

Dabei nutzen die Bayern die Mehrdeutigkeit des englischen Wortes "cup", das hier sowohl "Pokal" als auch "Körbchengröße" (eines Büstenhalters) bedeuten kann - doch dies kam in der twitter-Community nicht gut an.

Playmate Bernhard aber versteht die Aufregung überhaupt nicht: "Was ist daran sexistisch? Ich fühle mich nicht ausgebeutet, ich habe es echt gerne gemacht."

Ähnlich sieht es Michel Brohmeyer. Der Co-Gründer der an der Kampagne beteiligten Münchner Kaffeerösterei äußerte sich ebenfalls in der Bild zu dem vieldiskutierten Bild:

"Die enorme Aufmerksamkeit freut unsere Marketing-Abteilung, zumal es auch viele positive Reaktionen gibt. Die Kampagne polarisiert vielleicht. Aber angesichts dessen, was sich heutzutage alles im Internet findet, ist die Aufregung doch ziemlich übertrieben."

Brohmeyer ist übrigens auch Teil der Kampagne, der Vereinstweet mit seinem Sixpack als Reklame für das Spiel gegen Malaga ging aber in den extrem hohen Wellen um das Playmate eher unter. Der FC Bayern hatte mit seiner Aktion also schon schon eine Ausgewogenheit im Sinn.

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